Die Elektronikmesse CES hat noch nicht mal begonnen, da haben schon erste Hersteller neue Geräte vorgestellt. Der taiwanesische Computer-Hersteller präsentierte gleich mehrere vielversprechende Tablets.
Asus – pure Tablet-Vielfalt
Asus Konzept gegen die Übermacht Apple und ihr iPad heißt Vielfalt. Jeder Zielgruppe will der Hersteller mit einem individuellem Produkt imponieren. Somit gibt es von Asus gleich vier verschiedende Tablets mit verschiedenen Betriebssystemen und unterschiedlicher Ausstattung.
Statt wie Konkurrenten nur auf Android als Betriebssystem zu setzen, bringt Asus mit dem Eee Slate EP121 auch ein Modell mit Windows 7 Home Premium auf den Markt. Das Gerät richtet sich vor allem an Kunden, die unterwegs Office-Anwendungen oder auch leistungsstärkere Programme laufen lassen wollen.
Drei Modelle mit Android 3.0
Deswegen wird das Tablet auch von einem starken Intel iCore 5-Prozessor sowie insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher angetrieben. Mit einem 12,1 Zoll großen LED-Bildschirm bietet das Eee Slate auch einen großen Platz zur Eingabe, zu der neben dem Finger auch alternativ ein Eingabestift verwendet werden kann.
Darüber hinaus hat Asus noch drei weitere Tablets jeweils mit Android 3.0 – also einem offiziell noch nicht verfügbaren Betriebssystem – im Köcher. Mit dem Asus Eee Pad Slider gibt es zum Beispiel ein Tablet, bei dem sich wie bei diversen Smartphones unter dem hier 10,1 großen Touchscreen eine Tastatur hervorziehen lässt.
Die starke Ausstattung hat auch eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera, außerdem noch einen miniHDMI-Port zu bieten. Wie auch das Asus Eee Pad Transformer wird das Tablet von einem Dual Core CPU Tegra 2 von Nvidia angetrieben.
Unterscheiden tun sich die beiden Eee Pads lediglich durch ein leicht verändertes Design: Statt einer herausziehbaren QWERTY-Tastatur lässt sich das Eee Pad Transformer nämlich durch eine Docking Station mit vollständiger Tastatur bedienen, wodurch das Tablet quasi ein Netbook mit Touchscreen wird.
Den Schlusspunkt in der neuen Asus Tablet-Reihe setzt das Eee Pad MeMo. Das MeMo ist mit einem 7 Zoll-Touchscreen das kleinste Modell, welches auch “nur” von einem Snapdragon-Prozessor von Qualcomm angetrieben wird. Neben zwei Kameras, einem microHDMI-Port bietet das Tablet auch eine Software, die handschriftlich eingegebene Notizen erkennt.
Die Eee Pads von Asus sollen zu Preisen von 400 – 1100 Euro zu haben sein. Spitzenmodell und damit auch teuerstes Gerät wird das Eee Slate mit Windows 7 sein. Auf den europäischen Markt kommen die Geräte etwas zeitversetzt bis Juni diesen Jahres.
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Leander Huhn
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