Der taiwanesische Handyhersteller HTC schwimmt auf einer Erfolgswelle: Im Geschäftsjahr 2010 stieg der Netto-Gewinn des Unternehmens umgerechnet auf eine stolze Milliarde Euro, was einem Wachstum von überragenden 75 Prozent entspricht.
Knapp 25 Mio. Handys verkauft
Auch der Umsatz kletterte um etwa 75 Prozent und betrug im vergangenen Jahr über 7 Milliarden Euro. Damit gehört der asiatische Konzern nach und nach zu den Big Playern im Handy-Geschäft, vor allem im Bereich der Smartphones macht HTC inzwischen keiner mehr so leicht etwas vor.
2010 verkaufte HTC mit 24,6 Millionen Handys mit erweiterbarer Software doppelt so viele Geräte wie im Vorjahr. Dennoch ist keine Spur von Zufriedenheit zu spüren. Für das erste Quartal im aktuellen Jahr setzte das Unternehmen das Ziel, 8,5 Millionen Smartphones zu verkaufen.
Erfolgsmodelle Desire und Wildfire

Erfolgsmodelle: HTC Wildfire und HTC Desire
Der größte Absatzmarkt für HTC ist der Nordamerikanische: Dort erwirtschaftete der Konzern die Hälfte seines Umsatzes. Ebenfalls entscheidend für den Erfolg von HTC ist der europäische Markt, auf den etwa ein Drittel des Umsatzes im Jahr 2010 zurückfallen. Der Heimatkontinent Asien macht mit 17 Prozent nur einen vergleichsweise geringen Anteil aus.
Zu den erfolgreichsten Modellen gehören das HTC Desire, sein Nachfolger das HTC Desire HD sowie das HTC Wildfire. Während die HTC Desires zu den High-End-Smartphones zählen und zum jeweiligen Marktstart neuen Maßstäbe setzten, ist das Wildfire ein recht günstiges Android-Handy für Einsteiger.
HTC plant Tablets
Die Gerüchte um eigens hergestellte Tablets bestätigte Unternehmens-Chef Peter Chou währenddessen. Gerüchte zufolge könnte das HTC Scribe der erste iPad-Konkurrent von HTC werden. Das HTC Scribe soll ein Tablet mit Android 3.0 aka Gingerbread und dem Tegra 2-Prozessor sein (wir berichteten).
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Leander Huhn
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