Der Kreditkartenanbieter Visa testet momentan in Europa die ersten NFC-Terminals. Das gibt wieder einmal mehr Grund zur Annahme, dass Apples neues iPhone 5 diesen Bezahldienst mit an Bord hat. Um mit dem Smartphone bezahlen zu können muss der passende Chip im Handy verbaut sein und ein weiterer Terminal beim Einzelhändler installiert sein.
iPhone 5 mit NFC-Chip?
Basieren soll die neue Funktion für iPad 2 und iPhone 5 auf der Übertragungstechnik Near Field Communication, kurz als NFC bekannt. Mit der Technik ist es möglich, Daten auf sichere Weise in einem Radius von etwa 10 cm zu versenden und zu empfangen.
Momentan test Visa die Terminals, die dann bei Einzelhändlern installiert werden sollen. Unter Umständen können dann Kunden von älteren Smartphone-Modellen bzw. älteren iPhone-Modellen eine zusätzliche Hardware anschließen, die dann auch den erforderlichen NFC-Chip besitzt. Eine Umfrage von Visa diesbezüglich ergab, dass 87 Prozent der iPhone-Besitzer eine externe Hardware anschließen würden, um mit ihrem mobilen Gerät zu bezahlen.
Ersparnis für Apple?
Mit Near Field Communication könnten hinterlegte Informationen wie die Bank-Daten, Kreditkarten- nummern und eventuelles iTunes-Guthaben genutzt werden. Somit könnte sich Apple möglicherweise einiges von dem Geld sparen, was das Unternehmen jährlich als Bearbeitungsgebühren den Kreditkarten- unternehmen wie Visa oder Mastercard zahlt.
Auch denkbar wäre die Bezahlung von NFC in Geschäften. Wie in früheren Gerüchten erläutert (wir berichteten) könnte man das iPhone bzw. das iPad an einen entsprechenden Empfänger halten, wodurch die Kaufinformationen übermittelt werden könnten. Laut Richerd Doherty werden das iPhone 5 und das iPad 2 noch in diesen Jahr auf den Markt kommen.

Visa testet NFC-Terminals in Europa
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Jannis Prieschenk
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