Am Dienstag wurde Googles Android-Team auf eine Reihe von schädlichen Applikationen aufmerksam und entfernte diese umgehend aus dem Android Market. Nun nutzt das Unternehmen das “Remote-Removal-Feature”, um die Software auch von den betroffenen Smartphones zu löschen.
Hacker versuchten Daten auszuspionieren
In seinem Blog hat Google angegeben, dass die als harmlose Apps getarnte Spyware dazu programmiert wurde, um Daten von Nutzern zu sammeln. Es soll den Hackern jedoch nur gelungen sein die Identifikationsnummer (IMEI) einiger Geräte zu ermitteln. Dabei wurde eine Sicherheitslücke genutzt, die bereits länger bekannt ist und nur Android-Geräte vor Version 2.2.2 betrifft. Ab dieser Version von Android tritt dieses Sicherheitsproblem nicht mehr auf.
Google stellt Sicherheitsupdate
Für alle anderen Geräte wird Google ein Mini-Update zur Verfügung stellen um die Sicherheitslücke zu schließen. Dieses soll den Nutzer automatisch erreichen, ebenso wie die Apps automatisch entfernt werden. Alle Nutzer, die von einem solchen Angriff betroffen waren, will Google innerhalb von 72 Stunden in einer E-Mail darüber aufklären. Weitere Informationen gibt es im Android Market Help Center.
Außerdem kündigt Google einige Maßnahmen an, um den Android Market sicherer zu machen und zu verhindern, dass Nachahmer auf die selbe Weise versuchen Daten auszuspionieren. Die Entwickler-Accounts der Entwickler wurden gesperrt und Google wird rechtlich gegen sie vorgehen.
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Björn Mohr
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