Für die Umstellung von Symbian auf Windows Phone 7 als primäres Smartphone-Betriebssystem nimmt sich Nokia etwa zwei Jahre Zeit. Das geht aus einem knapp 200 Seiten-langen Bericht hervor, den der finnische Handyhersteller der US-Amerikanischen Börsenaufsicht SEC vorgelegt hat. Der Bericht lässt sich unter diesem Link einsehen.
2011 und 2012: Übergangszeit
Darin formuliert der aktuelle Weltmarktführer in Sachen Handys seine konkrete Planungen hinsichtlich der Kooperation mit Software-Riese Microsoft und den damit einhergenden Betriebssystem-Umstieg. Abgeschlossen sein soll der Prozess demnach in etwa zwei Jahren. Wann genau mit ersten Windows Phone 7-Smartphones von Nokia zu rechnen ist, geht hingegen nicht aus dem Dokument hervor.
2011 und 2012 stellen demnach für Nokia “Übergangsjahre” dar, in denen Nokia ein neues “Ökosystem” rund um das Betriebssystem Windows Phone 7 aufbauen wolle. In dieser Zeit sollen dann die Investitionen für Symbian stufenweise abgebaut werden. Dabei hat der Handy-Riese vor, möglichst viele der insgesamt 200 Millionen Symbian-Nutzer für das neue Betriebssystem und die entsprechende Hardware zu gewinnen.
Kein gültiger Vertrag beschlossen

Angebliche Design-Studie von Nokia (Bild: Engagdet)
Die bei der Börsenaufsicht eingereichte Unterlagen bestätigen die bisherigen Berichte, dass noch kein gültiger Vertrag zwischen Nokia und Microsoft bestehe und die Verhandlungen noch andauern. Bisher sei lediglich ein nicht verbindlicher Vorvertrag über die generelle Kooperation der beiden Konzern unterzeichnet worden.
Bereits letzte Woche ließ die “Bloomsberg Newsweek” verlauten, im Zuge der Nokia-Microsoft-Kooperation würden nach bisherigen Verhandlungen insgesamt 1 Milliarde US-Dollar zu Nokia fließen, mit denen Microsoft die Allianz schmackhaft machen wolle (wir berichteten). Im Gegenzug würde Microsoft wie üblich Lizenabgaben für jeden verkauftes WP7-Handy bekommen.
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Leander Huhn
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