Obwohl die Deutsche Telekom eine Erhöhung des Mietpreises für TAL gefordert hatte, entschied die Bundesnetzagentur nun, dass dieser von 10,20 Euro um 12 Cent auf 10,08 Euro gekürzt wird. Während sich Telekom und VATM aus den verschiedensten Gründen enttäuscht zeigten, war der Bundesverband Glasfaseranschluss sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.
TAL-Gebühr und ihre Bedeutung
Vor Jahren konnte die Telekom ihre Monopolstellung noch auskosten und war alleiniger Versorger von Privathaushalten und Unternehmen. Inzwischen haben sich zahlreiche Wettbewerber am Markt etablieren können, die allerdings auf die so genannte „letzte Meile“ angewiesen sind. Sie dürfen zwar ihre eigenen Services anbieten, müssen aber für die Nutzung des Leitungsnetzes der Telekom pro Teilnehmeranschlussleitung an diese eine Gebühr entrichten.
Bundesnetzagentur legt Gebührensenkung fest
Nachdem die Deutsche Telekom eine Erhöhung der TAL-Gebühr gefordert hatte, fiel nun die Entscheidung durch die Bundesnetzagentur. Der Betrag wird nicht erhöht, sondern geringfügig gesenkt. Mussten die Wettbewerber wie zum Beispiel Alice und 1&1 bislang 10,20 Euro für die TAL-Nutzung zahlen, sind es nun 10,08 Euro.
Telekom und VATM enttäuscht, BUGLAS zufrieden
Mit dieser Entscheidung ist die Telekom alles andere als zufrieden und argumentiert mit hohen Kosten für den Breitbandausbau, der in Zukunft weiter vorangetrieben werden soll. Auch die VATM, der Branchenverband der Telekom-Wettbewerber, ist enttäuscht über die Entscheidung der Bundesnetzagentur. Hier wurde eine größere Senkung der TAL-Gebühr erhofft. Der Bundesverband Glasfaseranschluss hingegen empfindet die geringe Absenkung des Betrages als absolut gerechtfertigt und zeigte sich sehr zufrieden mit der Neuregelung.
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Jana Laines
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