Nachdem Vodafone bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, Minderheitsbeteiligungen abzustoßen, ist der Verkauf der SFR-Aktien keine große Überraschung mehr. Bislang nannte der Mobilfunkanbieter 44 Prozent der Unternehmensaktien sein Eigen.
Eigentumsverhältnisse
Das Aktienpaket des französischen Telekommunikationsunternehmens SFR wurde bislang von Vodafone und Medienkonzern Vivendi gehalten. Dabei besaß Vivendi mit 56 Prozent die knappe Mehrheit. Vodafone war bisher mit 44 Prozent an SFR beteiligt.
Vodafone beendet Minderheitsbeteiligung
Vodafone hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, so genannte Minderheitsbeteiligungen nach und nach zu beenden. Aus diesem Grunde wurde die Entscheidung, die SFR-Anteile zu veräußern, von Experten bereits erwartet. Durch den Verkauf des Aktienpaketes erhielt Vodafone knapp 8 Milliarden Euro, die um Teil an die Vodafone-Aktionäre gehen werden.
Vom Mehrheitseigner zum alleinigen Aktionär
Der französische Medienkonzern Vivendi besaß bislang 56 Prozent des gesamten SFR-Aktienpaketes und war somit Mehrheitseigner. Mit dem Kauf der fehlenden 44 Prozent von Vodafone wird Vivendi nun zum alleinigen Aktionär. Durch diese Übernahme wird bei SFR erwartet, dass sowohl Dividende als auch bereinigter Nettogewinn beträchtlich ansteigen werden.
Vodafone-SFR-Partnerschaft
Trotz des Verkaufs des Aktienpaketes bleibt die Partnerschaft zwischen Vodafone und SFR noch drei weitere Jahre bestehen.
Die Übernahme-Transaktion soll bis Juli vollständig abgeschlossen sein.
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Jana Laines
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