Foxconn, der wohl bekannteste Apple-Zulieferer, fertigte bislang fast ausschließlich in China. Nun kündigte das Unternehmen allerdings an, Produktionskapazitäten in das Schwellenland Brasilien verlagern zu wollen. Man wolle mehr als 12 Millionen Dollar in den Ausbau der Firmen in Brasilien stecken, 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen und – was für die Endkunden interessant ist – so Kosten senken, um Einzelteile günstiger liefern zu können, was sich dann auf den Endpreis der Apple-Devices auswirken soll.
Foxconn zieht es nach Brasilien
Da in dem Schwellenland Brasilien rund 100.000 neue Arbeitsplätze durch Foxconn entstehen sollen bekommt der Konzern ebenso finanzielle Unterstützung vom dortigen Staat. Das wiederum sollte Auswirkungen auf die Produktionskosten haben. Der Apple-Zulieferer plant in dem südamerikanischen Land ab November erste Apple-Produkte zu fertigen. Diese sollen dann hauptsächlich Teile für das momentane Apple iPad 2 sein.
Wie bereits eingangs erwähnt dürfte unter anderem durch die günstigere Produktion und die staatliche Hilfe ein geringer Umsatzüberschuss zu Buche stehen, den Foxconn dann in Form von günstigen Teilen an Apple weiter geben könnte. Davon profitieren letztendlich auch die Endkunden.
Apple iPad 2 – Lieferzeiten verkürzen sich
Allem Anschein nach gleichen sich nun langsam auch die Nachfrage nach dem Tablet und das Angebot des iPad 2 aus. Mittlerweile gibt es “nur” noch Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen und im Mai – so besagen es erste Hochrechnungen – soll diese Wartezeit noch einmal verkürzt werden, sodass Ende Mai unter Umständen schon die ersten iPad 2 Modelle direkt in den Läden liegen.

Das iPad 2 - Ein echter Erfolg
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Jannis Prieschenk
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Kommentare zu Apple iPad 2 wird ab November in Brasilien gefertigt