Mittlerweile sind laut Apple 100.000 Apps im App Store veröffentlicht worden. Doch der tatsächliche Siegeszug der Apps blieb bisher aus, denn kaum einer nutzt sie.
Im Fernsehen laufen immer wieder Werbespots über die, als revolutionär geltenen Applikationen des iPhones. In der Tat ist das Angebot und der Leistungsumfang ohne Gleichen. Auch die Verkaufszahlen des Stores versprechen große Gewinne für Apple. Trotzdem sind die Apps noch nicht ganz beim Kunden angekommen.
Viele Käufer, wenig Nutzer
Studien zufolge, werden die meisten heruntergeladenen Apps nicht mehr als zweimal benutzt. Bis auf wenige Top-Programme werden die Funktionen sehr selten in Anspruch genommen. Zudem sollen bis zu 80% der Nutzer gar keine oder nur wenige der angebotenen Apps herunterladen.
Vielen Nutzern geht es mehr darum, sein iPhone zu personifizieren und die Möglichkeit haben es zu erweitern. Deshalb machen die häufig genutzen Applikationen, wie Facebook und Shazam nur etwa 2% aus.
Dem Apple-Konzern dürfte diese Einstellung des Kunden relativ gleichgültig sein, schließlich verdient er an dem Geschäft, egal wie häufig die Apps zum Gebrauch kommen. Probleme dürften dadurch jedoch für jene Entwickler enstehen, die ihre Einnahmen erst durch die Nutzung des Apps erhalten, z.B. werbefinanzierte Programme.

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Björn Mohr
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