Spammer setzen verstärkt auf die beliebten sozialen Netzwerke wie Facebook & Co. Derzeit wütet eine neue Spam-Welle in unzähligen Nutzer-Profilen. Vorsicht ist geboten!
Neue Spam-Methode bei Facebook
Derzeit setzen besonders einfallsreiche Spammer auf die Neugier der Facebook-Nutzer. Sie versprechen eine Liste mit allen Profilbesuchern. Der Nutzer muss nur einen Link klicken, um seine Liste zu erhalten. Doch dieser Klick hat schlimme Folgen. Wer seiner eigenen Neugier folgt und den Link klickt, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch allen seinen Kontakten. Ein Wurm nistet sich beim Klicken im Profil ein und verbreitet sich über Freunde und Freundesfreunde.
So arbeitet der Wurm
Der Wurm arbeitet sehr vielseitig. Wenn er sich erst einmal im Profil eingenistet hat, verbreitet er sich über Pinnwand-Einträge, Statusmeldungen und Einladungen zu Veranstaltungen. Er wirbt mit einer Funktion, die es bei Facebook nicht gibt. All dies geschieht unter dem Bild des „infizierten“ Benutzers. Der Wurm öffnet selbst Chatfenster, um die gefakete Funktion mit dem gefährlichen Link zu bewerben. Jeder Facebook-Nutzer sollte deshalb besonders vorsichtig sein und genau prüfen, welche Links er betätigt.
Schadhafte Software wieder entfernen
Wer nicht sicher ist, ob sein Profil bereits betroffen ist, kann einige, einfache Schritte durchführen, um schadhafte Software ausfindig zu machen und wieder zu entfernen. Betroffene sollten erst einmal alle Veranstaltungen und Meldungen löschen, die der Wurm verursacht hat. Anschließend sollte unbedingt ein Virenscan auf dem Rechner durchgeführt werden.
Andere Würmer
Neben dem aktuellen Wurm gibt es auch andere, die recht einfach an bestimmten Stellen im Profil zu erkennen sind. Unter „Profil bearbeiten“, „Aktivitäten und Interessen“, „Andere Seiten anzeigen“ sind diverse Seiten aufgelistet, unter denen sich auch die verdächtige Software befinden kann. Die jeweiligen Seiten lassen sich per Mausklick entfernen. In den „Privatsphäre Einstellungen“ des Kontos könnte sich unter „Anwendungen und Webseiten“ ebenfalls ein Wurm befinden, der sich per Mausklick einfach entfernen lässt.
Fazit: Bei der Nutzung sozialer Netzwerke sollte die Virengefahr niemals unterschätzt werden. Spammer haben diesen Bereich derzeit verstärkt für ihre Zwecke entdeckt. Beim Betätigen von Links ist IMMER äußerste Vorsicht geboten!
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