Erst vor ein paar Tagen haben wir über die neue Facebook-Funktion „Senden“ berichtet. Doch diese bringt so ihre Tücken mit sich. Nicht jeder wird den neuen Button lieben.
„Send“-Button als Marketinginstrument
Mit dem neuen „Send“-Button sollen Webinhalte gezielter geteilt werden. Schließlich ist nicht jeder Link für den gesamten Freundeskreis gleichermaßen interessant. Wer die neue Funktion „Senden“ nutzt, kann die Freunde auswählen, für die die jeweilige Webseite tatsächlich von Bedeutung sein könnte. Wird der Button betätigt, öffnet sich ein kleines Fenster, in dem der Nutzer alle diejenigen Gruppen oder Einzelpersonen auswählen kann, mit denen der Link geteilt werden soll.
„Senden“ mit Tücken
In der Theorie scheint die neue Funktion einen enormen Mehrwert vor allem für Publisher zu bieten. Doch der Button kann unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringen und zum willkommenen Instrument für Spammer werden. Jeder, der per „Send“-Button über einen Webinhalt informiert wird, erhält eine Nachricht in seinem Posteingang. Je nachdem, wie groß der Facebook-Freundeskreis ist, könnte das Postfach täglich gut gefüllt sein. Und wer hat schon die Zeit, um sich jeden Tag mit diversen Linkempfehlungen auseinander zu setzen?
„Sender“ gleich Spammer?
Wer „sendet“ läuft Gefahr, bald selbst als Spammer eingestuft zu werden. Durch den neuen „Send“-Button könnten Nutzer in Versuchung geraten, noch mehr Webinhalte als bisher zu verbreiten. Doch wer zu viele Links verschickt, könnte von Freunden und von Facebook als Spammer markiert werden.
Noch mehr Daten für Facebook
Da bei jeder Nutzung des neuen „Send“-Buttons auch die Möglichkeit gegeben ist, Freunde außerhalb der Facebook-Community per Email zu informieren, erhält Facebook Zugriff auf unzählige, weitere Email-Adressen und könnte diese langfristig für die eigenen Zwecke nutzen.
Fazit: Der „Send“-Button kann sowohl Bereicherung als auch Gefahr sein. Wer ihn verwendet, sollte sich beider Seiten bewusst sein. Und wer nicht „sendet“, dem „gefällt“ es eben.
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Jana Laines
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