Das bereits in Aussicht gestellte Update von Apple ist nun da. Am gestrigen Abend stellte Apple das überarbeitete Betriebssystem, welches unter anderem die Standardort-Erkennung “verbessern” soll, zum Download bereit. Schaltet man die Ortungsdienste mit dem Update ab, so wird der Cache für die Speicherung deutlich reduziert. Auch iTunes legt kein ausführliches Backup von den Daten mehr an.
Bewegungsprofile der iPhone-Nutzer?
Die beiden Sicherheitsexperten Alasdair Allan und Pete Warden haben vergangene Woche eine weitere Datenschutz-Debatte losgetreten. Sie erklärten, Apple würde Daten über den jeweiligen Aufenthaltsort der iPhone- und iPad-Nutzer sammeln – und sie über einen langen Zeitraum speichern.
Mit einer kleinen Frage und Antwort-Runde nahm der Computer und Smartphone-Hersteller jetzt Stellung zu den Anschuldigungen. Zunächst versucht das Unternehmen die Vorwürfe zu relativieren: “Apple verfolgt die Position ihres iPhones. Apple hat es niemals getan und hat auch keine Pläne, es in der Zukunft zu tun.”
Jedoch räumt der Konzern aus Cupertino, Kalifornien, ein, es würde Daten gespeichert werden, die Rückschlüsse auf den Standort der mobilen Apple-Geräte geben. Dabei handele es sich vielmehr um eine Datensammlung über WLAN-Hotspots und Mobilfunkmasten rund um den jeweiligen Aufenthaltsort.
Großer Kritikpunkt an Apple war auch die Tatsache, dass der Nutzer keine Möglichkeit hätte, die Datensammlung zu stoppen. Auch wenn die Lokalisierungs-Dienste explizit ausgestellt waren, wurden Daten erfasst. Das bezeichnet Apple als simplen Bug, der mithilfe dem kommenden Software-Update auf iOS 4.3.3 behoben werden soll.
Zum Download muss das jeweilige Device, iPhone, iPod touch oder iPad, einfach mit iTunes verbunden werden und schon startet der Download.
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Jannis Prieschenk
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