Am gestrigen Mittwoch fand der Kongress des Zentrums für Telekommunikations- und Medienwirtschaft (ZfTM) in Duisburg statt. Mit dabei von der Partie war neben o2 Chef Rene Schuster auch der E-Plus Chef Thorsten Dirks, dieser präsentierte sich jedoch sehr launisch.
Breitband kein Business Case
Bei E-Plus scheint die Unverständnis über das neue Gutachten zur Verteilung der Digitalen Dividende noch immer nachzuwirken, anders kann man einige Aussage des E-Plus Chefs Thorsten Dirks nicht deuten. Dieser hatte auf dem Kongress lt. Teltarif.de folgendes von sich gegeben:
“Breitband auf dem Land ist für mich kein Business Case. Wir müssen am Ende auch Geld verdienen!” Zudem äußerte er sich höhnisch zum Thema DSL auf dem Land: “Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!”
Dirks übt auch Eigenkritik
Überraschend übte der E-Plus Chef jedoch auch Kritik an sich selbst bzw. dem Unternehmen E-Plus. Man habe sich zu lange mit sich selbst beschäftigt und müsse alles daran setzen die Kundenbedürfnisse aus Netzsicht zu erfüllen. Sollte dies nicht gelingen, habe man ein Problem
Bandbreiten noch zu gering
In seinem Vortrag bemängelte Dirks auch die noch viel zu geringen Bandbreiten, bisher werden die “bis zu” Bandbreiten meist nicht erreichet. Dabei würden für die meisten Verbraucher schon “1 bis 2 MBit/s ” völlig ausreichen. Diese sollen aber nach dem Willen von Dirks zu jeder Uhrzeit und auch an jedem Ort verfügbar sein. Für die Zukunft sieht Dirks vor allem Probleme bei der Kapazitätsfrage.
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Silke Brüggener
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