Die Zahlen zeigen deutlich, dass Research in Motion (RIM) schon lange nicht mehr so gefragt ist, wie es einmal war. Der Hersteller hinkt Trends hinterher und verliert immer mehr Marktanteile. Mit gezielten Maßnahmen soll diesen Tatsachen entgegen gewirkt werden. Doch ist es vielleicht schon zu spät?
Marktanteile
RIM war einmal ein Unternehmen, das vor allem aus dem Businessbereich nicht mehr wegzudenken war. Ohne ein Blackberry war kein Geschäftsmann vollkommen. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Google gewinnt mit Android immer mehr Marktanteile, und auch Apple ist mit innovativen Entwicklungen ganz vorn dabei. RIM hat es versäumt, den Smartphone-Markt von Beginn an mitzubestimmen und versucht nun zu retten, was noch zu retten ist.
Zahlen am US-Smartphonemarkt
Comscore hat die aktuellen Marktanteile des US-Smartphonemarkts ermittelt. Während Google mit Android als absoluter Gewinner hervorgeht, muss RIM ein deutliches Minus verbuchen. Google liegt derzeit mit 34,7 Prozent vorn, noch gefolgt von RIM mit 27,4 Prozent. Das sind 4,5 Prozent weniger als Ende des vergangenen Jahres. Apple konnte ein leichtes Plus verzeichnen und rückt Research in Motion mit 25,5 Prozent nach.
Maßnahmen für eine Trendwende
Bei RIM wird auf Hochtouren daran gearbeitet, eine Trendwende einzuleiten. Obwohl es schon fast zu spät erscheint, sollen neue Blackberry-Modelle und strategische Partnerschaften, wie die mit Microsoft die Rettung für den kanadischen Hersteller bringen. Vielleicht wird auch Googles Android zukünftig eine Rolle für das Unternehmen spielen. Das Playbook unterstützt bereits Android-Apps, sodass eine solche strategische Partnerschaft auch nicht auszuschließen wäre.
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Jana Laines
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