Airdata klagt gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die GSM-Frequenzen der Telekom zu verlängern. Angeblich sei bei der Verlängerung vor einiger Zeit nicht alles korrekt abgelaufen.
Stuttgarter Unternehmen klagt
Das Stuttgarter Unternehmen Airdata ist der Meinung, dass die Verlängerung der GSM-Frequenzen der Telekom nicht korrekt
abgewickelt worden ist. Aus diesem Grunde klagt Airdata nun gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur. Auch die Verlängerung der Frequenzen hätte offiziell ausgeschrieben werden müssen.
Verlängerung gegen 60,9 Millionen Euro
Im Jahr 2007 soll die Telekom 60,9 Millionen Euro gezahlt haben, um die GSM-Frequenzen bis zum Jahr 2016 zu verlängern. Sonst wären sie 2009 bereits ausgelaufen und erneut ausgeschrieben worden. Airdata-Vorstand Christian Irmler spricht dabei von „Trickserei und Manipulation“. Durch diese Vorgehensweise wurde es anderen Mitbewerbern unmöglich gemacht, die Frequenzen zu erwerben. Deshalb fordert Airdata nun die Aberkennung eines Teils der GSM-Frequenzen der Telekom.
Frequenzverlust und seine Folgen
Sollten die Frequenzen tatsächlich aberkannt oder neu ausgeschrieben werden, stünde die Telekom vor großen Problemen. Denn vor allem in den ländlichen Regionen, in denen noch kein UMTS-Netz verfügbar ist, wird das GMS-Netz immer noch verstärkt genutzt. Die Gerichte werden nun den gesamten Abwicklungsprozess genau überprüfen, um dann eine Entscheidung zu fällen.
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Jana Laines
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