Samstag, den 11.06.11 08:49

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Testbericht Nokia E7: Das Topmodell mit Symbian 3 (1)

Das Nokia E7 gilt als aktuelles Flaggschiff des finnischen Handyherstellers. In diesem Testbericht, möchten wir herausfinden ob Nokia mit diesem Gerät noch mithalten kann. Es geht aber auch darum, ob das viel kritisierte Symbian den hohen Anforderungen eines modernen OS gewachsen ist.

Edles Design, Abstriche bei der Bedienung

Das E7 ist Teil der Business-Reihe von Nokia und dieser Anspruch spiegelt sich auch im Design wieder. In eine edle Aluminum-Hülle verpackt, wirkt es etwas, wie eine Tastatur-Variante des Nokia N8. Obwohl das Nokia E7 mit einem 4 Zoll-Display und einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur ausgestattet ist, passt es tatsächlich noch in eine Hosentasche. Durch die üppige Ausstattung wiegt es stolze 176 Gramm. Doch das Design ist nur bedingt benutzerfreundlich: Die Power-Taste an der Oberseite lässt sich nicht auf Anhieb treffen, selbiges gilt für den Home-Button unter dem Display.

Das Aufklappen des Bildschirms, zum freilegen der Tastatur erforderte zu Beginn einige „Gewalt“, doch daran gewöhnt man sich. Dann stellt sich das Display schräg auf, was unserer Ansicht nach gut aussieht und praktisch ist. Das unter dem Display verborgene Keyboard bietet vier Reihen und verfügt zur Freude des Benutzers über eine Hintergrundbeleuchtung. Die Tasten sind in gutem Abstand positioniert, sodass schnelles Tippen ein Kinderspiel ist. Leider ist die obere Reihe etwas nahe an Kante gelegen, sodass Menschen mit dickeren Daumen, diese Tasten nur mit Schwierigkeiten treffen oder aus versehen das Fenster schließen, weil sie den Touchscreen berühren.

Akku und Speicher sind fest installiert

Der Nutzer kann frei auswählen, was das Smartphone tun soll, wenn man die Tastatur  auf- oder zuklappt (zum Beispiel Bildschirm aus und verriegeln). Über einen Schieberegler an der Seite des Geräts, kann schnell es schnell ver- und entriegelt werden. Auf der anderen Seite findet sich ein Schieberegler für die Lautstärke und eine Öffnung für die SIM-Karte. Der Akku kann nicht entnommen werden und Speicherkarten werden nicht unterstützt. Dafür sind bereits 16 GB interner Speicher installiert.

Lahmer Prozessor sorgt für schwache Performance

Das AMOLED-Display lieferte scharfe Darstellungen mit kräftigen Farben. Es hat die für Nokia typische Auflösung von 640 x 360 Pixel im 16:9-Format. Auch der Bediedung des Touchscreens war einwandfrei. Doch die Performance des E7 lies oft zu Wünschen übrig. Nach dem Auswählen einer Applikation dauert es oft mehrere Sekunden bis das Smartphone eine Reaktion zeigt. Für den Start der Fernseh-App benötigt das E7 stolze 12 Sekunden. Auch beim Wechseln zwischen den Applikationen über den Task-Manager kommt es meist zu Verzögerungen. Hier zeigt sich, dass der 680 MHz-Prozessor und 256 MB nicht mehr zeitgemäß sind.

Im zweiten Teil unseres Testberichts soll es morgen darum gehen, wie gut Symbian^3 im Alltag bestehen kann und wie benutzerfreundlich es gestaltet ist. Außerdem sollen die Kamera und andere Multimediafunktionen sich beweisen.

www.nokia.de


Björn Mohr

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