Skype kennen viele als kostenloses Programm um mit Freunden, Verwandten oder evtl. sogar Kollegen in der Arbeit kostenlos über VoIP zu telefonieren. Einzig nötig dafür ist eine funktionierende Internetleitung und das ebenso kostenfreie Programm selbst. Die Skype-Gründer hatten bereits in der Vergangenheit Teile ihres Unternehmens verkauft, waren aber noch mit ebay vor Gericht wegen der Eigentümerrechte einer Schlüsselungstechnologie.
Rechte an Gründer übertragen: Verkauf steht nichts im Weg
Nachdem ebay, der bisherige Eigentümer, nun endlich eingewilligt hat und den Skype-Gründern die Rechte für die besagte Technologie übertragen hat, steht dem Verkauf des Unternehmens an eine Investmentfirma nichts mehr im Wege. Die Kaufsumme soll sich auf ungefähr 1,9 Milliarden Euro belaufen, wovon die beiden Urheber 14 Prozent erhalten, sprich 266 Millionen Euro.
Software wird sich in Unternehmen durchsetzen
Experten erwarten, dass sich die Skype-Telefonie (ugs. auch “skypen”) in der Zukunft innerhalb oder durchaus auch zwischen diversen Unternehmen als Alternative zum normalen Festnetztelefon durchsetzen wird. Bisher wurde daran noch gezweifelt, da ebay die Rechte inne hatte. Unternehmen nutzen das Skype-Netzwerk für den Einsatz in Call Centern, für internationale Gespräche und andere Dienste, sie können dadurch Kosten in Millionenhöhe einsparen.
Jannis Prieschenk
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