Der finnische Handyhersteller verklagt mehrere Bildschirmhersteller aus Asien wegen Wettbewerbsverzerrung. Die Unternehmen Hitachi, Sharp, LG Displays und Samsung sollen sich untereinander illegal abgesprochen haben.
Wie das Wall Street Journal berichtet, soll am vergangenen Mittwoch die Klage bei einem Bezirksgericht im US-Bundestaat Kalifornien ein. Die vier Produzenten von LCD-Displays sollen sich untereinander auf Preise verständig haben, um höhere Gewinne zu erzielen.
Preisabsprachen sind keine Seltenheit
Das ist nicht das erste Mal, dass diesen Unternehmen derartige Vorwürfe gemacht werden. Der koreanische Hersteller LG wurde z.B. bereits vor einem Jahr auf 400 Millionen Dollar Strafe verdonnert. Vier der Manager des Konzerns wurden in diesem Jahr sogar zu Haftstrafen verurteilt. Auch Sharp musste wegen Preisabsprachen bei Geschäften mit Dell, Apple und Motorola 120 Millionen Dollar hinblättern. Gegen LG und Philips sind im Juli diesen Jahres Ermittlungen wegen der Bildung eines Kartells aufgenommen worden.
Bis das Verfahren gegen die vier Hersteller abgeschlossen ist kann noch viel Zeit vergehen. Jedoch ist annehmbar das Nokia sich mit seinen Forderungen durchsetzten wird.
Björn Mohr
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