Montag, den 26.03.12 09:26

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte

Samsung Galaxy Y im Test (1)

Mit der Galaxy-Serie ist Samsung auf dem Smartphone-Markt sehr breit aufgestellt: Man bietet von Einsteiger-Modell bis Highend-Smartphones alles innerhalb einer Familie. Mit dem Galaxy Y, kurz für Young, positioniert sich der südkoreanische Handyhersteller im untersten Einsteiger-Segment. Daher fällt nicht nur die Ausstattung des Galaxy Y sehr mickrig aus, sondern auch der Preis. Dieser liegt momentan bei gerade einmal 100 Euro. Doch lohnt sich der Kauf des Mini-Smartphones überhaupt oder wurde hier gnadenlos der Rot-Stift angesetzt, um den Preis so gering halten zu können?

Funktionales Design

Rein optisch macht das Galaxy Y nicht viel her. Das Smartphone ist relativ klein geraten, weshalb sich auch wenig Fläche für mögliche Design-Höhepunkte bietet.

Die Rückseite ist in ein silber-graues Plastik gehüllt, welches zwar einigermaßen gut in der Hand liegt, dem Smartphone aber keinesfalls eine edle Attitüde verleiht. Leicht geriffelt entsteht vermutlich weniger Wärme, als bei einer glatten Rückseite. Außen herum verläuft ein silberner Rahmen, der allerdings bei intensiver Benutzung schnell seine Farbe verlieren dürfte.

Die Front ist Samsung-typisch gestaltet: Neben dem Hardware-Button, der die Home-Tasten-Funtkion beinhaltet, ziert die silberne Hörmuschel die spiegelnde Front.

Resümierend lässt sich also in Punkto Design keine Auffälligkeit ausmachen, dafür aber Funktionalität und bewährte Formen und Abemessungen.

Entertainment bedingt möglich

Spricht man von einem Android-Smartphone, so denkt jeder sofort an eine schier unbegrenzte Auswahl an Spielen, Anwendungen und anderen Apps. Das ist soweit erst einmal richtig, jedoch müssen beim Galaxy Y gewisse Einschnitten in Kauf genommen werden, denn nicht alle Apps lassen sich auf dem kleinen Androiden problemlos wiedergeben. Teilweise ist die Prozessor-Leistung zu gering, um flüssigen Spielspaß zu garantieren. Anderseits zeigt sich hier aber auch das kleine Display mit seiner Gesamt-Diagonalen von gerade einmal drei Zoll als nicht sonderlich hilfreich.

Galaxy Y - Android-Einsteiger von Samsung

Der interne Speicher fällt mit 150 MB sehr dürftig aus, daher ist es umso praktischer, dass im Lieferumfang direkt eine 2 GB microSD enthalten ist. Diese kann selbstverständlich auch gegen eine größere Variante getauscht werden. Somit steht dann genug Platz für selbst-erstellte Videos und Bilder zur Verfügung. Letztere werden auf Grund des fehlenden Autofokus aber nicht sonderlich beeindruckend. Die rückwärtige Linse dient lediglich zur Aufnahme von spontanen Schnappschüssen und wirklich gute Fotos lassen sich so nun einmal nicht erzielen. Das Gleiche gilt auch für Videos, die mit einer maximalen Auflösung von 320 mal 240 Bildpunkten aufgenommen werden können.

Insgesamt bringt das Galaxy Y damit – im Vergleich mit dem Preis – ein ordentliches Entertainment-Paket mit. Die Android-Software verhilft hier definitiv zur Rettung in diesem Punkt, denn Kamera und Video-Funktionen haben ihren Namen kaum verdient.

Im zweiten Teil unseres Testberichts zum Galaxy Y von Samsung gehen wir unter anderem auf die Internet-Performance sowie das Betriebssystem ein. Des Weiteren zeigen wir auf, für wen sich das Gerät lohnt und schließen den Testbericht mit einem Fazit.


Jannis Prieschenk

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