Dienstag, den 27.03.12 09:01

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte

Testbericht: Samsung Galaxy Y (2)

Das Samsung Galaxy Y richtet sich in erster Linie an Smartphone-Einsteiger, die zum ersten Mal ein Android-Gerät in den Händen halten. Entsprechend gering ist auch der Preis, der momentan bei rund 100 Euro liegt. Jedoch ist dies ebenfalls der dezimierten Ausstattung geschuldet. Verliert Samsung genau dadurch hier wertvolle Punkte im Kampf um die „Billigsten-Plätze“ oder spricht genau dies die Kundschaft an? Entscheiden sich potentielle Käufer durch das kleine Ausstattungspaket eher für andere Einsteiger-Modelle, weil sich der Erwerb überhaupt nicht lohnt?

Akzeptable Internet-Performance

Im mobilen Web bewegen sich Android-Smartphones gewohnt erfahren. Aber kann auch das Galaxy Y diesen Eindruck vermitteln?

Bei einer Prozessor-Leistung von rund 830 MHz kann eigentlich nicht viel von dem kleinen Einsteiger-Modell erwartet werden. Doch das Galaxy Y gibt sich erstaunlich abgeklärt: Seiten werden in einem akzeptablen Tempo geladen und die virtuelle Tastatur kämpft kaum mit Fehleingaben – im Querformat.

Die geringe Display-Größe schmälern den guten Eindruck jedoch sofort wieder: Zoomen wird zur echten Herkules-Aufgabe und als komfortabel kann dies nicht kategorisiert werden. Gemessen an der sonstigen Ausstattung und den geringen Erwartungshaltung, die man an das Smartphone haben sollte, macht das Surfen sogar Spaß.

Zusammenfassend lässt sich konstatieren: Das mobile Internet ist auf dem Galaxy Y beinahe uneingeschränkt nutzbar, auch wenn man die Performance des Smartphones keinesfalls mit der eines Spitzenmodells vergleichen kann. Lediglich das Zoomen bei aufwändigen Seiten kann Grund zum Ärgern geben.

Betriebssystem funktioniert tadellos

Auf dem Galaxy Y kommt Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Hierfür verdient Samsung schon einmal ein großes Lob, denn dies ist im Einsteiger-Bereich mit Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Darüber liegt jedoch die hauseigene TouchWiz-Oberfläche, die für mehr Individualität, aber gleichzeitig auch für eine Abnahme des Performance-Speeds verantwortlich ist.

Insgesamt macht Android 2.3 Gingerbread aber auf dem kleinen Androiden Sinn und kristallisiert sich als absoluter Plus-Punkt heraus.

Einsteiger-Smartphone für Kinder

Das Galaxy Y trägt seinen Namen nicht umsonst. Das Y steht hierbei für Young und genau an diese Zielgruppe würden wir das Smartphone auch (nur) empfehlen. Ein hochraniger Manager sähe einfach nur lächerlich aus, wenn er ein Galaxy Y in der Hand hielt.

Für Kinder, die das erste Handy bekommen, eignet sich das Galaxy Y bestens. Es bringt alle benötigten Features mit, kostet nicht allzu viel Geld und kann in erster Linie mit Funktionalität glänzen. Ein weiterer Plus-Punkt zeigt sich in Android 2.3 Gingerbread der die entsprechende Käufergruppe ebenfalls ansprechen dürfte.

Fazit: Rentables Smartphone

Wie im Absatz zuvor beschrieben lässt sich das Galaxy Y nicht uneingeschränkt empfehlen. Junge Interessenten dürften aber ihren Spaß mit dem Gerät haben und die Features von Android 2.3 Gingerbread genießen.

Die Kamera bzw. die Video-Funktion macht wenig Spaß, das mobile Internet dagegen umso mehr. Der Preis von rund 100 Euro für das Galaxy Y von Samsung geht in Ordnung. Allerdings ist die direkte Konkurrenz mit dem Ideos X3 deutlich preiswerter aufgestellt.


Jannis Prieschenk

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