Freitag, den 30.03.12 11:31

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte

Samsung Galaxy Ace Plus im Test (1)

Mit dem Galaxy Ace Plus hat Samsung eine Neuauflage seines Mittelklasse-Smartphones, dem Galaxy Ace, auf den Markt gebracht. Die wesentlichen Unterschiede beschränken sich dabei auf ein stärken Prozessor sowie mehr Arbeitsspeicher. Schafft es Samsung also mit einem vergleichsweise geringen Entwicklungsaufwand ein weiteres Android-Smartphone im Mittelklasse-Segment zu platzieren oder geht der Schuss nach hinten los? Was zeichnet das Galaxy Ace Plus im Gegensatz zu seinem Vorgänger ins besondere im Vergleich mit der Konkurrenz aus. Was macht es besser, was schlechter?

Bekanntes Design

Schon beim Galaxy Ace hatten wir die Befürchtung eine Design-Kopie des Apple iPhone 3G oder 3G S in den Händen zu halten. Beim Galaxy Ace Plus orientiert man sich nun leider noch einmal mehr an dem Vorbild von Apple, welches wir ohnehin schon nicht schön fanden und finden. Entsprechend wertet dies das Aussehen des Galaxy Ace Plus gleich doppelt ab, denn offensichtlich hat man hier zu sehr bei der Konkurrenz aus Cupertino abgeguckt. Das Design kennen wir also schon.

Die Rückseite wird von einer vergleichsweise billigen Kunststoff-Hülle geschützt, die wenig Auffälliges bietet. Insgesamt reiht sich das Ace Plus fast nahtlos in die Galaxy-Serie von Samsung ein. Man erlaubt sich nahezu keine Design-Ausflüge, weshalb sich hier auch kein nennenswertes Bild heraus kristallisierte.

Insgesamt sind wir vom Äußeren des Samsung Galaxy Ace Plus eher enttäuscht. Die Formen und Abmessungen kennen wir bereits von Apple, die Rückseite ist uns für ein gehobenes Mittelklasse-Gerät zu günstig produziert, was leider auf den ersten Blick sichtbar ist.

Multimedia kann punkten

Die Kamera des Ace Plus hat sich in Bezug auf die Megapixel-Anzahl im Gegensatz zum direkten Vorgänger nicht verändert. Doch die 5 Megapixel-Linse schafft nun immerhin Video-Aufnahmen mit 800 mal 480 Bildpunkten, die auf dem 3,64 zoll großen Display abnehmbar erscheinen. Gleiches gilt auch für die aufgenommenen Fotos, die insgesamt wenig beeindruckend, aber solide sind.

Die Display-Auflösung bleibt mit 480 mal 320 Bildpunkten gleich, was beim Ace Plus nicht unbedingt zum besseren Testurteil beiträgt.

Das Samsung Galaxy Ace Plus - Nachfolger des Galaxy Ace

Doch auch hier rettet Android das Gesamtbild des Smartphones: Das Samsung Galaxy Ace Plus kommt von Haus aus mit Android 2.3 Gingerbread und einer Vielzahl von downloadbaren Apps, die im Bereich des Entertainments einige Fehler seitens Samsung wett machen.

Video- und MP3-Player entsprechen dem Standard und sorgen ebenfalls für keine Furore. Daraus schließt sich: Das Galaxy Ace offenbart Schwächen im multimedialen Bereich, kann aber mit soliden Funktionen im Mittelklasse-Segment mithalten, ohne aufzufallen – weder negativ, noch positiv.

Im zweiten Teil unseres Testberichts zum Samsung Galaxy Ace Plus gehen wir unter anderem auf die Internet-Performance sowie das Betriebssystem ein. Außerdem zeigen wir auf, was sich im Vergleich mit dem Vorgänger, dem Galaxy Ace, geändert hat und ziehen ein entsprechendes Fazit, ob sich der Griff zum Nachfolger lohnt.


Jannis Prieschenk

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