Montag, den 28.05.12 14:50

aus der Kategorie: Huawei, Sonstige Testberichte

Das neue Huawei Ascend G300 im Alltagstest (Teil 1)

Wie bereits berichtet, bietet der Netzbetreiber Vodafone exklusiv im Online-Shop und stationär in den Vodafone-Shops das neue Mittelklasse-Smartphone Huawei U8815 Ascend G300 ab 1 Euro bei den Laufzeitverträgen und für 159,90 Euro im CallYa-Paket mit dem Tarif CallYa Smartphone Fun an. Mobilfunk-Talk.de hat bereits vor dem Verkaufsstart in Deutschland ein Modell mit einer Vodafone-Simkarte vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen und einem Alltagstest unterzogen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Huawei U8815 Ascend G300 ist neben dem Mobiltelefon ein Ladekabel enthalten, das gleichzeitig auch als USB-Kabel verwendet werden kann. Außerdem ist ein Headset und eine Kurzanleitung (beim Testgerät in englischer Sprache) dabei. Das ausführliche Benutzerhandbuch in deutscher Sprache kann auf der Hersteller-Homepage heruntergeladen werden. Der Lithium-Ionen-Akku, der ursprünglich mit 1350 mAh angesetzt war, hat mit 1500 mAh doch noch etwas mehr Leistung spendiert bekommen.

Gehäuse, Design, Display

Das Huawei U8815 Ascend G300 in der Farbkombination schwarz/silber angeboten und erinnert im Design stark an das HTC Desire. Allerdings ist das Display mit einer Diagonale von glatten 4 Zoll etwas größer als das immerhin schon zwei Jahre alte HTC Desire, das nur 3,7 Zoll Display-Diagonale bietet.

Der kapazitive Touchscreen bietet eine für die Preisklasse gute Auflösung von 480 x 800 Pixel. Das Display lässt sich leicht bedienen und ist für Smartphone-Einsteiger sogar recht empfindlich. Auch auf das Drehen des Bildschirms reagiert das Display recht zügig. Sehr gewöhnungsbedürftig sind im Vergleich dazu die Softkeytasten „Menü“, „Home“ und „zurück“. Diese müssen sehr exakt getroffen werden, sonst funktionieren sie nicht. Vor allem Smartphone-Einsteigern dürfte diese erschwerte Bedienung anfangs erhebliche Probleme bereiten.

Telefonieren und Messaging

Die Sprachqualität ist in Ordnung. Auch das Gegenüber kann das Gespräch gut verstehen. Allerdings muss auf die richtige Haltung des Telefons geachtet werden, da sich ansonsten der Gesprächspartner über einen zu leisen Ton beschwert. Der Lautsprecher ist bei der Benutzung der Freisprecheinrichtung zu leise und nützt bei lauter Umgebung nicht viel.

Der Versand von SMS und MMS ist kinderleicht, und selbst bisherigen SMS-Muffel fällt das Verfassen einer Nachricht dank der virtuellen QWERTZ-Tastatur wieder leichter. Wer bisher die Bedienung einer T9-Tastatur gewöhnt ist, kann auf Wunsch aber auch darauf zurückgreifen.

Kamera mit Schwächen

Die 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz bietet gute Schnappschüsse, Profiqualität darf man allerdings nicht erwarten. Besonders gute Aufnahmen macht die Kamera bei Dämmerlicht. Hier sind die Bilder sogar besser als die Wirklichkeit. Bei Gegenlicht versagt die Kamera dagegen, dabei spielt es keine Rolle, ob gegen Sonne oder Kunstlicht fotografiert wird. Ähnliche Vorzüge und Nachteile offenbart die Kamera auch bei Videoaufnahmen.

Störend ist bei der Kamera die Auslöseverzögerung. Zwischen dem Drücken des Auslöseknopfes und dem tatsächlichen Schnappschuss vergeht oft fast eine Sekunde, was teilweise zu extrem verwackelten Bildern führt. Bei den Videoaufnahmen ist der Ton sehr leise. Meistens ist dabei nur der Kameramann zu verstehen.

Im zweiten Teil des Berichts steht die Performance und die App-Nutzungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.


Michael Beck

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