Microsoft: Revolutionäres Tablet „Surface“ vorgestellt – die Reaktionen
In der Blogssphäre heiß diskutiert wird derzeit Microsofts neu vorgestelltes Tablet der Marke Eigenbau, das „Surface“. Über Sinn und Unsinn des brandneuen und innovativen Release wird gerätselt und spekuliert. Mobilfunk-Talk.de hat sich einmal umgehört, und das Für und Wider erster Reaktionen um Microsofts Antwort auf das iPad reflektiert.
Faktisch sehr gut
Vergangene Montag Nacht ist in Hollywood Microsofts „Surface“ in zwei Versionen vorgestellt worden. Während das kleinere Tablet, ausgestattet mit einem ARM- Prozessor WindowsRT und einer Art magnetischem Smart –Cover mit integrierter Sensor- Tastatur günstiger sein wird, ist der größere Bruder mit Intel Ivy Bridge und Bildschirmschutz mit haptischen Tasten sowie Windows in der Pro Version demnächst in etwa zum Preis eines Ultrabooks zu haben.
Varianten mit 32 und 64 GB Speicher
Das günstigere der Beiden ist etwas schmaler als das iPad, misst 10,6 Zoll und soll HD Auflösung bei 720dpi, sowie USB 2.0 aufweisen. Bei einer Dicke von 9,9 Millimetern und 676 Gramm Gewicht, wird es in einer 32 sowie 64 GB Variante erscheinen. Die Profi-Version bietet ebenfalls ein 10,6 Zoll Display allerdings mit 1080 Bildzeilen. Neben USB 3.0 und Display-Port wird es bei einem Gewicht von 903 Gramm nicht nur schwerer sondern auch gut 4 Millimeter dicker sein als das Schwestermodell. Das Release Beider ist im November dieses Jahres angesetzt.
Fisch oder Fleisch
„Der Surface ist ein Tablet, der Surface ist ein PC und der Surface ist etwas ganz neues.“ Mit Microsoft- Chef Steve Ballmers Worten lässt sich das Tablet im Grunde genommen sehr gut beschreiben – Und genau da liegt der Ansatzpunkt von Microsofts neuer Strategie. Neben Casual-, sollen auch Businessuser vom „Surface“ überzeugt werden.
Positive Stimmen sind unter anderen aus Blogs wie „Readwriteweb“ zu hören, die die Microsoft Zwillinge als „mächtig, luxuriös und solide wie einen Cadilliac“ beschreiben. Laut Wall Street Journal dürfte das schlagkräftigste Argument die Schutzhülle inklusive Tastatur sein. Wiederum andere sind von der Performance des neuen Betriebssystems besonders angetan.
Eher Xbox oder Zune?
Zweifelsohne ist ist bei Microsoft eine Anlehnung an Apples Verkaufsstrategie nicht nicht von der Hand zu weisen. Geräte aus eigener Fertigung sind für Microsoft allerdings nichts Neues, man schaue sich die sehr erfolgreiche Xbox an. Andererseits dürfte dieses Konzept andere Hersteller verschrecken – Alternative Betriebssysteme gäbe es zu genüge. “The Verge” vermittelt Steve Balmer eine andere Sichtweise: „Der Verkauf von Windows 8 soll angekurbelt werden“ so der Microsoft CEO im Gespräch. Es scheint sich also nicht wirklich um eine All- in- One Konzept seitens der Redmonder zu handeln.
Geschiedene Geister
Fest steht, das die Diskussion um das „Surface“ dem Tablet- PC Auftrieb und Publicity bescheren. Die Kaufentscheidung liegt letztendlich beim Kunden und ob sich dieser aus Symbiose von Tablet und Tastatur überzeugen lässt. Das Microsoft ein neues Tablet vorstellt war schon länger klar, dass sich die Lager dermaßen spalten würden nicht. Das neue, wenn auch nicht sonderliche populäre Betriebssystem weiß zu gefallen, man muss es nur zulassen – Und genau darum geht es letztendlich: Die Redmonder Softwareschmiede muss auch in dieser Dekade um die Sympathie ihrer Kunden werben. Der erste Eindruck den Microsoft über seinen Video Teaser vermitteln will wirkt zumindest recht energisch.
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