Donnerstag, den 21.06.12 09:21

aus der Kategorie: Software, Sonstige Testberichte

Spotify und Co. – Musik-Streaming Dienste im Vergleich (Teil 2)

Musik-Streaming Dienste im World Wide Web boomen. Mittlerweile haben die Nutzer eine riesige Auswahl an kostenlosen, sowie kostenpflichtigen Plattformen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Um aber in dem Dickicht nicht die Übersicht zu verlieren hat Mobilfunk-Talk.de die bekanntesten Streaming-Plattformen wie Spotify, Napster und Rdio getestet. Gestern erschien bereits Teil 1 des Testberichts, in dem die Plätze 8 bis 5 mit ihren Schwächen und Stärken aufgeführt wurden.

Platz 4: Rdio

Auch bei Rdio hat der User eine große Auswahl und kann zwischen 15 Millionen Tracks wählen. 30 Tage lang, sprich einen Monat, kostet dies keinen Euro, danach fallen Kosten an, die insgesamt im Durchschnitt liegen. Für 4,99 Euro erhält der Nutzer einen normalen Zugang, 5 Euro mehr, also 9,99 Euro kostet dagegen der Premium-Account.

Die Rdio-App gibt es für iOS-Geräte sowie für Android-Smartphones und Windows. Bei Nutzerfragen kann der eigene Hilfe-Bereich in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus bietet Rdio die Möglichkeit wichtige Fragen direkt über den eigenen Twitter-Kanal zu stellen bzw. zu beantworten – ein großes Plus.

Rdio besitzt ein eigenes soziales Netzwerk, lässt sich darüber hinaus aber sogar mit allen anderen Plattformen wie Facebook und Co. verbinden. Des Weiteren kann der eigene Account sogar mit GMail, Yahoo oder AOL Mail verbunden werden. Insgesamt ein sehr ordentliches Portal mit Einschränkungen in der Optik.

Platz 3: WiMP

Mit 13 Millionen Songs bietet WiMP zwar nicht das größte Angebot, kann aber trotzdem oben mithalten. Auch hier gibt es das gesamte Angebot für 30 Tage umsonst, danach fallen die gewohnten Kosten in Höhe von 4,99 Euro (Standard) und 9,99 Euro (Premium) an.

Die App kann sowohl für Android-, als auch iOS- und Windows-Geräte heruntergeladen werden. Der Hilfe-Bereich ist übersichtlich, wie der gesamte Internet-Auftritt der Plattform.

WiMP bietet die Möglichkeit Tracks via Facebook oder Twitter zu teilen, kann aber vor allem mit seinem Gesamt-Auftritt punkten. Außerdem verdient der Login-Modus Beachtung: Die Daten kommen via SMS auf das eigene Handy – sehr fortschrittlich!

Platz 2: Simfy

Mit 16 Millionen Songs bietet Simfy die größte Auswahl, was schon einmal für sich spricht. Speziell das Zahlungsmodell hebt sich hier aber von der Masse ab: Für 30 Tage bleibt die Plattform kostenfrei, danach kann aber weiterhin kostenlos Musik gehört werden, jedoch nur für 20 Stunden pro Monat. Die anderen Abos liegen im Durchschnitt: 4,99 Euro für den Standard-Zugang, 9,99 Euro für einen Premium-Account.

Neben der Nutzbarkeit auf Android und iOS kann Simfy auch via BlackBerry genossen werden. Neben den FAQ- und Hilfe-Bereich gibt es auch ein Forum, was allerdings eher minderwertige Qualität zeigt.

Via EMail, Twitter oder Facebook können die Lieblingssongs an Freunde weitergegeben werden. Insgesamt spricht eigentlich nichts gegen Simfy, weshalb die Plattform bei uns auf Platz 2 rangiert.

Platz 1: Spotify

Auch Spotify bietet eine Auswahl an 16 Millionen Songs und bildet damit zusammen mit Simfy die Spitze. Absoluter Plus-Punkt: Die Anwendung bleibt für immer kostenlos – solang vereinzelt Werbung ertragen werden kann. Wer dies nicht möchte hat die Möglichkeit 30 Tage lang einen werbefreien-Zugang zu testen, danach kostet dieser 4,99 Euro in der Standard-Ausführung, 9,99 Euro in der Premium-Variante.

Spotify bietet darüber hinaus auch die größte Kompatibilität: Die Plattform kann via iOS, Android, BlackBerry, Symbian, Windows und auch über Palm-Geräte erreicht werden. Der Support-Bereich ist durchschnittlich, Fragen ergeben sich dank der einfachen Bedienung aber ohnehin kaum.

Durch die starke Anbindung an Facebook können die Songs dort direkt geteilt werden. Spotify ist ohne Frage momentan die Nummer 1 der Streaming-Dienste und bietet einen spürbaren Mehrwert als beispielsweise Simfy. Für Nutzer, die nicht Facebook-Affine sind bietet sich neuerdings auch die Möglichkeit zum Login via EMail – das war vorher nicht so.


Jannis Prieschenk

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