Die Europäische Union hat die Förderung des Bundes zugelassen, die dazu dienen soll die weißen Flecken auf der Karte mit DSL-Internet zu versorgen, berichtet dsl-news.de. Mit den Geldern sollen endlich auch ländliche Gebiete mit schnellen Glasfaserleitungen an das World Wide Web angeschlossen werden.
Schnelles Internet auch für Dörfer
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) plant demnach in diesem Jahr 25 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung zu stellen. Die Förderung kommt dort zum Einsatz, wo sich der Bau für Internetanbieter nicht rentiert, etwa weil zu wenige Kunden in der Region leben.
Bislang war der maximale Förderbetrag für ein Projekt 200.000 Euro, mit dem neuen Vorstoß können bis zu einer halben Million beantragt werden. Dennoch müssen die Kommunen einen gewissen Mindestanteil an der Investition beisteuern. Damit können dann Rohre gelegt, Kabel und Technik installiert, aber auch Machbarkeitsstudien geführt werden.
Viele Haushalte noch ohne DSL
Ein schneller Internetzugang ist nicht nur ein Konsumgut. Für viele Betriebe ist es ein Bestandteil der Infrastruktur und wird deshalb vom Bund gefördert. Anfang 2009 gab es noch 401 Gemeinden in denen weniger als 2% der Anwohner einen Anschluss über 1 Mbit/s hatten. Besonders ländliche Gegenden sind davon betroffen.
Björn Mohr
Jetzt kommentieren (0)
Kommentare zu EU lässt weiterhin Förderung für den Breitbandausbau zu