Freitag, den 13.07.12 11:36

aus der Kategorie: rtl Surfstick, Sonstige Testberichte

Testbericht: Der RTL Surfstick im Praxistest

Reisezeit ist in der heutigen Zeit auch Surfzeit. Schließlich müssen auch im Urlaub Mails gecheckt und Facebook-Kontakte gepflegt werden. Für diesen Zweck ist der RTL Surfstick wie geschaffen. Hierbei ist sogar die Internetnutzung im Ausland möglich. Mobilfunk-Talk hat den RTL Surfstick einem kurzen Praxistest unterzogen.

Lieferumfang des Surfstick-Pakets

Im Lieferumfang enthalten ist das Huawei E173s und der Simkartenträger mit PIN und PUK. Die Simkarte ist in der Regel schon im Surfstick eingelegt, so dass der Nutzer mit dem Surfen im Internet quasi sofort loslegen kann.

Sollte die Simkarte nicht eingelegt sein, wird der RTL-Deckel des Surfsticks in Richtung des USB-Steckers geöffnet und die Simkarte in den Kartensteckplatz, wie in der Abbildung auf dem Surfstick dargestellt, eingeschoben. Optional kann noch eine Micro-SD-Karte bis zu 32 GB verwendet werden, die allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Neben der Hardware ist außerdem ein Booklet mit einer Kurzanleitung enthalten, die allerdings im Regelfall nicht benötigt wird, da die Bedienung des Surfsticks kinderleicht ist.

Die RTL Surfstick Startseite (zur Vergrößerung auf das Bild klicken)

Die Einwahlsoftware

Als Einwahlsoftware wird „Mobile Partner“ verwendet, diese wird nach dem Einstecken des Surfsticks automatisch auf dem Rechner installiert. „Mobile Partner“ kann ausschließlich für die Betriebssysteme Windows 2000 (ab SP 4), Windows XP (ab SP 2), Windows Vista und Windows 7 sowie Mac OS X ab 10.4 verwendet werden.

Für ältere Betriebssysteme oder auch alternativ können auch andere Einwahllösungen, zum Beispiel MWconn für Windows und ixconn für Ubuntu gewählt werden. Im Einwahlprofil ist dazu die Eingabe der APN event.vodafone.de erforderlich.

Kein Antennenanschluss vorhanden

Das Huawei E173s unterstützt im GSM-Bereich die Frequenzen 850, 900, 1800 und 1900 MHz (inklusive EDGE) sowie im UMTS-Bereich die Frequenzen 850, 1900 und 2100 MHz. Hierbei werden Bandbreiten bis zu 7,2 MBit/s im Download und bis zu 5,76 MBit/s im Upload unterstützt. Im Test in der Berliner Innenstadt konnten trotz mittelmäßigen Empfangs im Gebäude in der Mittagszeit rund 4 MBit/s im Download und 1,5 MBit/s im Upload erzielt werden, was für das gute Surferlebnis völlig ausreichend ist.

Leider bietet der Surfstick keinen Antennenanschluss, der bei schwierigen Empfangslagen erforderlich ist. Somit bleibt bei Empfangsproblemen nur die Nutzung eines USB-Verlängerungskabels, das allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Vor Interneteinwahl Registrierung erforderlich

Vor der erstmaligen Nutzung des RTL Surfsticks ist die Eingabe der PIN und die Registrierung über die Hotline 01805-785999 (14 Cent pro Minute aus den deutschen Festnetzen, 42 Cent pro Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen) erforderlich. Anschließend ist eine Verbindung mit dem Internet über die Software „Mobile Partner“ möglich.

Werden in der Folge die Voreinstellungen der Software „Mobile Partner“ nicht geändert, poppt beim Hochfahren des Rechners automatisch „Mobile Partner“ auf, und es erfolgt automatisch die Interneteinwahl. Sollte gerade kein Paket gebucht sein, wird im Browser automatisch die RTL-Startseite eingeblendet. Einzelne Videoclips des RTL-Angebots können dabei kostenlos angesehen werden.

Vodafone Netztest

Fünf Surfpakete zur Auswahl

Auf der rechten Seite der RTL-Startseite ist die Buchung der Surfpakete möglich. Nach der Buchung des Surfpakets erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die persönliche Startseite, und es poppt ein Fenster auf, bei dem die verbleibende Zeit und das verbleibende Datenvolumen überwacht werden kann.

Zeitablauf nach dem Parkuhrprinzip

In Deutschland werden fünf Surfpakete nach dem Parkuhrprinzip angeboten. Das bedeutet, dass die Zeit unabhängig von der tatsächlichen Nutzung ab dem Zeitpunkt der Buchung weiterläuft. Hierbei werden 90 Minuten für 99 Cent, 12 Stunden für 1,99 Euro, 7 Tage für 8,99 Euro, 30 Tage für 19,99 Euro und 90 Tage für 44,99 Euro angeboten. Die Bezahlung erfolgt wahlweise entweder vom Guthaben oder per Lastschrift oder Kreditkarte.

Unabhängig von der noch verfügbaren Zeit wird die Verbindung gekappt, sobald insgesamt (Upload und Download) 1 GB Datenvolumen (bei 30 Tagen 3 GB und bei 90 Tagen 6 GB) verbraucht wurden. Es kann allerdings sofort ein neues Datenpaket gebucht werden.

Der RTL-Surfstick im Einsatz

Nutzung auch im Ausland möglich

Der RTL Surfstick kann auch im Ausland in den Vodafone-Netzen oder Vodafone-Partnernetzen verwendet werden. Allerdings steht nur das 24-Stunden-Paket mit 50 MB Datenvolumen zur Verfügung. Hierbei gibt es zwei Tarifstufen.

Das Paket „International“ kostet 14,95 Euro und kann in allen EU-Staaten sowie in Ägypten, Albanien, Australien, Island, Japan, Kroatien, Liechtenstein, Neuseeland, Schweiz und der Türkei genutzt werden. Dazu gibt es noch das Paket „International Pro“ zum Preis von 29,95 Euro, das in den Ländern Hongkong, Indien, Malaysia, Singapur, Südafrika und den USA genutzt werden kann.

Weitere Tarifdetails können unter www.rtlsurfstick.de abgerufen werden.

Unser Fazit:

Der RTL Surfstick ist bestens für den Einsteiger im mobilen Internet und für den Urlaub geeignet, da keine Vertragsbindung damit verbunden ist. Schwächen hat der Surfstick bei schwierigen Empfangslagen, da keine externe Antenne angeschlossen werden kann.


Michael Beck

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