Der Suchmaschinen-Gigant Google macht nicht nur mit seinem täglichen News zu Smartphones, Apps, wie Navigationssoftware, Betriebssystemen, das das Google Android, und Software auf sich aufmerksam. Jetzt steht wohl der endgültige Schritt in den Strommarkt bevor. Der US-Suchmaschinenriese ließ bei der FERC als Stromhändler eintragen.
Eigenversorgung und Klimaneutralität
Das Stromgeschäft ist nichts neues für Google, das Unternehmen besitzt eine große Solaranlage auf dem eigenen Grundstück und will nun mit dem Einstieg ins Stromgeschäft energie- und klimaneutral werden. Mit dem formalen Antrag bei der FERC (Federal Energy Regulatory Commission), der Energieversorgungsbehörde, sichert sich der Suchmaschinenbetreiber zudem die Möglichkeit eventuell überschüssig produzierten Strom auch weiter verkaufen zu dürfen. Bei der Energiegewinnung setzt Google auf regenerative Technologien wie Solar und Photovoltaik, um trotz des enormen Stromverbrauchs seiner Rechenzentren nicht umweltschädlich zu handeln.
“Wir wollen die Möglichkeit haben, Erneuerbare Energien zu beschaffen, um damit den Energieverbrauch für unseren Betrieb zu decken”, wird Google-Sprecherin Niki Fenwick von der New York Times zitiert. Eigenen Angaben zufolge habe das Unternehmen hingegen keine Pläne, ein Energiehändler im eigentlichen Sinne zu werden. Vielmehr sei das primäre Ziel, mehr Flexibilität bei der eigenen Versorgung zu gewinnen.
Jannis Prieschenk
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