Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass einige D-Link Router eine Sicherheitslücke im System besitzen, hat der Hersteller nun Stellung dazu bezogen und die Mängel eingeräumt. Des Weiteren gibt es nun Firmware-Updates für die betroffenen Geräte, sowie eine Liste der Router mit eventuell schadhaften Stellen.
Chip.de: Geräte betreffen nur amerikanischen Markt
“Die gemeldeten Sicherheitsschwachstellen im HNAP-Protokoll (Home Network Administration Protocol) würden eine Sicherheitslücke in drei Router-Modellen für den US-amerikanischen Markt beschreiben. Die drei Geräte mit den Bezeichnungen DI-524, DIR-628 und DIR-655 wurden laut D-Link in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu keinem Zeitpunkt vertrieben.”
Onlinekosten.de: Fünf Modelle auf dem deutsche Markt sind betroffen
“Nach Angaben des Herstellers beschreiben die von SourceSec gemeldeten Schwachstellen im HNAP Sicherheitslücken in drei Router-Modellen für den US-amerikanischen Markt: DI-524 (HW-Revision C1, Firmware-Revision 3.23), DIR-628 (HW-Revision B2, Firmware-Revisionen 1.20NA und 1.22NA) und DIR-655 (HW-Revision A1, Firmware-Revision 1.30EA). D-Link weist darauf hin, dass die aufgeführten Modelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht verkauft worden seien.
Die Entwicklungsabteilung von D-Link hat inzwischen nach eigenen Angaben ausführliche Tests durchgeführt. Bei drei aktuell im Handel erhältlichen Router-Modellen wurde demnach für einzelne Hardware-Revisionen eine Sicherheitslücke festgestellt. Betroffen seien nur die Modelle DIR-635 (HW-Revision B), DIR-655 (HW-Revision A) und DIR-855 (HW-Revision A2) sowie die in der Vergangenheit ausgelieferten Router vom Typ DIR-615 (HW-Revision B1-B3).”
Für betroffene Router-Modelle gibt es auf der Hersteller Homepage unter www.dlink.de oder hier die nötigen Firmware-Updates.
(In Anführungsstrichen: Direkt übernommene Zitate von Chip.de bzw. Onlinekosten.de)
Jannis Prieschenk
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