Praktisch jede Online-Community, jedes Netzwerk und alle Email Konten erfordern ein Passwort, sowie einen Login-Namen. Beim Passwort werden, das ergab eine Studie aus den USA, allerdings häufig zu einfache und kurze Kombinationen genommen.
Ergebnisse aus den USA
Chip.de berichtet, dass es ende letzten Jahres einem Hacker gelang die Daten von 32 Millionen registrierten Usern des Online-Portals rockyou.com auszulesen. Erschreckend dabei waren nicht nur die Kürze der verwendeten Passwörter (30 % sechs oder weniger Zeichen), auch die Tatsache, dass es sich bei rund der Hälfte nicht einmal um Kombinationen sondern um simple Begriffe aus Standard-Wörterbüchern handelt deckte die spätere, nebenbei bemerkt legale, Auswertung der Passwörter auf.
Per Brute-Force Verfahren werden die gängigsten Begriffe aus Wörterbüchern hintereinander durchprobiert, daher ist es für Hacker enorm einfach an die eigentlich sicheren Login-Daten zu gelangen.
Am häufigsten verwendet wurden “123456″ bzw. etwas andere Formen (“12345″ oder “123456789″) dieser extrem einfachen Zahlenkombination.
Tipp: Passwörter immer so einrichten, dass sie für andere nicht nachvollziehbar sind. Zahlen sollte definitiv darin enthalten sein, da Begriffe ausschließlich aus Buchstaben einfacher zu knacken sind.
Chip.de führt hierzu an: Verkürzen Sie einfach einen Satz, an den Sie sich leicht erinnern können, zu einem Paswort. Aus dem Satz “Ich nehme jeden Morgen den Bus um zehn vor sieben” würde beispielsweise das Passwort “InjMdBu10v7″. Ein solches Passwort kommt garantiert in keinem Wörterbuch und keiner Passwort-Liste vor, nutzt Buchstaben, Ziffern sowie Groß-/Kleinschreibung und kann trotzdem nicht so leicht vergessen werden.
Jannis Prieschenk
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