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Freitag, den 29.01.10 10:20

aus der Kategorie: Telefon & Festnetz, Vermischtes

T-Systems bringt den Polizeifunk voran

Die meisten Bundesländer haben den Aufbau des Digitalfunks für die deutschen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gestartet. Zehn von ihnen – darunter Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen – bekommen dabei umfangreiche Unterstützung von T-Systems.

t-systemsDie Telekom-Tochter hat ein flexibles Lösungs- und Dienstleistungsangebot für den digitalen “Polizeifunk” entwickelt, mit dem sie die von den Ländern benötigten Sicherheitsnetze für den Anschluss der Funkstationen bedarfsgerecht bereitstellen und betreiben kann. Außerdem liefert T-Systems Bausteine, mit deren Hilfe Leitstellen eine abhörsichere Übertragung zu den Einsatzkräften vor Ort sicherstellen können. Neben den Polizeien nutzen künftig auch Feuerwehren, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk und andere Sicherheitsorganisationen die digitale Funktechnik.

Baukasten für Funknetze der Sicherheitsorganisationen

Während der Bund das zentrale Verbindungsnetz für den Digitalfunk der Sicherheitsbehörden errichtet, sind die Länder jeweils für den Aufbau der Infrastruktur in ihrem Gebiet zuständig. T-Systems bietet ihnen dafür Komponenten, die auf dem flächendeckenden Netz der Deutschen Telekom basieren und speziell an die Anforderungen des Digitalfunknetzes angepasst sind. Aus diesem “Digitalfunk-Baukasten” mieten die Länder Festnetzverbindungen, die die über das Land verteilten Sendestationen an das zentrale Verbindungsnetz anschließen. In sehr abgelegenen Regionen bieten sich als Alternative auch Richtfunkstrecken an.

Doppelt genäht hält besser

Der für den Digitalfunk genutzte Standard TETRA erfüllt noch nicht die hohen Anforderungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Er verschlüsselt nur die Übertragung zwischen den mobilen Endgeräten und den Sendestationen. In Deutschland kommt daher zusätzlich eine so genannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz, die den Sprach- und Datenverkehr auf der gesamten Übertragungsstrecke schützt. So kann kein Unbefugter die Informationen abrufen oder verändern. Die dafür erforderliche Chipkarten-Lösung speziell für die Endgeräte und Leitstellen entwickelte T-Systems im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Speziell für die Leitstellen, wo viele Gespräche zusammenlaufen und entsprechend viele Sprachkanäle parallel ver- bzw. entschlüsselt werden müssen, bietet T-Systems Server an, die bis zu 1024 Kanäle absichern können. Wichtigste Komponenten dieser Server sind PC-Steckkarten, die jeweils 64 individuelle Schlüssel aufnehmen können. Solche Mehrkanal-Kryptokomponenten bekommen nur Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gegen Vorlage eines Bedarfsnachweises.


Jannis Prieschenk       Jetzt kommentieren (0)

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