Montag, den 19.11.12 14:43

aus der Kategorie: Apple Testberichte, Tablet PC, TopNews

iPad Mini Testbericht: Apple Tablet-PC im Test und Vergleich (Teil 1)

Vor kurzem stellte Apple das lang erwartete iPad Mini vor, Grund genug das  7,8″ Zoll Tablet einem Test auf „Megahertz und Nieren“ zu unterziehen. Apple wirbt mit dem Slogan „Bis ins kleinste ein iPad“, ob der Konzern aus Cupertino nur halbe Sachen macht oder das Mini- Tablet dem ausgezeichneten Ruf schadet, bringt unser  Detail-Test zu Tage. Mit unserem zweiteiligen Testbericht möchten wir die nächste Kaufentscheidung zwischen Android-Tablet und dem neuen Apple 7-Zöller etwas erleichtern.

iPad Mini  und die Konkurrenz

Apple platziert das kleine iPad in Konkurrenz zum beliebten Nexus 7, Amazons Kindle Fire HD oder Samsungs Galaxy Tab 7.7. Aber birgt der Kontrahent Vorteile die den im Vergleich horrenden Preis rechtfertigen. Immerhin gibt´s den Nexus 7 Zöller von Google mit satten 32 GB und Wifi schon für 249 Euro. Zum Vergleich: Apples kleines iPad liegt bei gleicher Ausstattung schon bei 429 Euro. Wer ein handliches LTE Tablet bevorzugt kann ab dem 24. November zum iPad Mini mit Wifi und Cellular greifen. Allem Anschein nach schläft Google aber auch nicht und hat ein Mobilfunk- fähiges Nexus Tablet veröffentlicht. Erst einmal widmen wir uns jedoch dem iPad Mini in der Wifi Variante und testen den kleinen Bruder des Tablet- Topsellers.

Erster Eindruck – Apple liefert

Unser Testgerät kommt in handlicher, schlichter Verpackung ins Haus. Apple typisch misst der Karton kaum mehr als das Tablet selbst, variiert nur in der Höhe und liegt somit bei 20 x 15 x 4 Zentimetern. Kaum ist die Plastikfolie entfernt und der Deckel angehoben fällt unser Blick bereits auf die Mini- Ausgabe des Apple Tablets. Wie gewohnt ist alles sauber verpackt. Des weiteren erwartet uns ein kleines Netzteil und natürlich das neue USB- Kabel mit Lightning Connector. Obendrauf zählt sich eine Kurzanleitung und zwei Apple Sticker. Was die Verpackung betrifft, geht Apple also keine neuen Wege. Punkte: 10 von 10 – Unter dem Christbaum sicher ein Highlight.

Leichte Flunder – Design und Haptik 

Erster Eindruck beim Griff zum neuen iPad: Leicht, kompakt und wertig. Kein Gedanke an die Verarbeitungsfehler der ersten iPhone 5 Charge. Fingerabdrücke auf der Rückseite sind nicht zu vermeiden, stören aber auch nicht. Das Design erinnert stark an den iPod Touch fällt jedoch an den Kanten gerundeter aus. Die 7,2 mm flache Flunder fühlt sich trotz geringem Gewicht sehr hochwertig an. An der oberen, linken Seite befindet sich die Anschlussbuchse für Kopfhörer. Beide Tasten zur  Lautstärke- Regelung liegen auf der rechten Seite und lösen ebenfalls die Kamera aus. Dabei ist die Erreichbarkeit wesentlich besser als beim größeren iPad.

Durchweg positiv gestaltet sich die Handhabung des USB 3.0 fähigen Lightning Connectors – Steve Jobs Vision von Usability verwirklicht im Nachfolger des in die Jahre gekommenen Apple Steckers. Note: 10 von 10 – Apple typische Top- Verarbeitung.

Auflösung als Kritikpunkt?

Die Display- Qualität bietet eine Auflösung von 1024 x 786 Pixeln –  dies war der größte Kritikpunkt nach der Keynote zum Mini Tablet. Unser Fazit: Nichts für verwöhnte Augen. Wer einmal ein Retina Display des Längeren in Gebrauch hatte, sieht den Unterschied ohne Umschweife. Die Film und Video- Wiedergabe ist auf den kleineren Konkurrenz- Geräten eindeutig besser genießbar. Wer bisher zum iPad 2 griff, wird sich jedoch nicht an der Auflösung stören. Zum Pixel per Inch Vergleich beim iPad Mini: 163 Pixel ppi zu 213 ppi beim Nexus 7 mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Der Blick auf die schönen Dinge des Lebens lohnt sich also eher beim Nexus 7 oder Amazons Kindle Fire HD. Display: 7 von 10 Punkten trotz sehr guter Ausleuchtung und Farbtreue.

Handhabung und Übersicht

Bei der Apple Keynote im Fokus: Die Displaygröße übersteigt die der Google- Tablets um rund 20 Prozent. Und tatsächlich – an Übersicht mangelt es dem Apple Gadget nicht. Im Vergleich lässt das iPad Mini mehr Spielraum für die Bedienung per Fingerzeig. Webseiten stellen sich im Querformat wie auf dem iPad 3 dar. Das Tippen geht gut von der Hand, Spiele werden großzügig dargestellt. Das Display birgt zudem positive Aspekte für Entwickler und den User. Sämtliche Apps des iPad 2 lassen sich dank gleicher  Auflösung 1:1 darstellen. Das Handling fällt deutlich leichter als beim Vorgänger, da man das Tablet buchstäblich besser „im Griff hat“. Die des Handhabe des iPad Mini ist also erstklassig. Format: 10 von 10 Punkten für perfekte Handhabung

5MP iSight Kamera – Wir machen uns ein Bild

Verbaut sind eine 720p Frontcam für Facetime und Selbstporträt und eine 5 Megapixel HD  iSight Kamera rückseitig. Die Qualität der Bilder kann sich sehen lassen. Selbst bei etwas schwächerem Licht erkennt man nur leichtes Rauschen, die Farbtreue fällt gut aus. Unser Testfoto haben wir bei schwachem Kunstlicht geschossen. Im Gesamten ist die Kamera ein Stück weit besser, als die des iPhone 4. Auf einen LED- Blitz hat Apple jedoch gänzlich verzichtet. Bei Tageslicht ergeben sich gestochen scharfe Bilder und Videos in HD Qualität. Fazit: Eine der besten Kameras seiner Klasse im Test. Punkte: 9 von 10 trotz des fehlenden Blitzes.

Im zweiten Teil unseres Tests beleuchten wir unter anderem Schnittstellen, Performance und unterziehen den A5 Chip einem Benchmark- Test. Weiterhin gibt´s Infos zu iOS 6 und weiteren Features.

Zum zweiten Teil unseres Apple iPad Mini Testberichts


Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur

Jetzt kommentieren (0)

Zur Diskussion im Forum:

Tipp: Nur für kurze Zeit - Callya Freikarte oder o2 Freikarte oder BASE SIM-Karte oder Telekom Freikarte kostenlos bestellen!

Kommentare zu iPad Mini Testbericht: Apple Tablet-PC im Test und Vergleich (Teil 1)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Profilbilder bei Gravatar
Startseite | Datenschutz | Impressum