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Samstag, den 17.11.12 14:50

aus der Kategorie: Google, TopNews

Nexus 4: Google setzt auf Apple-Effekt

Das Nexus 4 war nach wenigen Minuten bereits vergriffen, der genaue Marktstart wurde bis zuletzt geheim gehalten, es gibt keine klaren Aussagen über Nachschub und die Welle der Empörung von verärgerten Kunden reißt nicht ab – doch trotzdem steigt die Nachfrage immens. Das Alles erinnert stark an den Marktstart eines neuen Apple-Produktes. Doch in diesem Fall geht es um Google. Aber warum macht der Suchmaschinen-Gigant die selben Fehler wie Apple? Abgekartetes Strategie-Spiel von Google oder einfach nur Fehlplanung?

Nexus 4 sofort vergriffen

Google hat den Marktstart des Nexus 4 bereits im Vorfeld bekannt gegeben, ließ aber offen, wann genau die “Tore” des Play Stores für Interessenten geöffnet würden. Letztendlich war es dann am 13. November gegen kurz nach 9 Uhr morgens soweit: Das Nexus 4 wurde erstmals verkauft. Und dies zu einem Kampfpreis von gerade einmal 299 Euro für die 8 GB-Version und 349 Euro für die 16 GB Variante. Zum Vergleich: Das iPhone 5 von Apple kostet mit 16 GB internem Speicher satte 679 Euro.

Entsprechend schnell war der Shop also leer geräumt. Binnen weniger als 20 Minuten waren alle bis dato verfügbaren Nexus 4-Modelle vergriffen. Damit aber nicht genug: Selbst wer “pünktlich” da war konnte sich nicht sicher sein, die Server wurden in die Knie gezwungen, Warenkörbe waren mal voll, mal leer und die Eingabe der Kreditkarten-Daten dauerte teilweise mehrere Minuten, sodass sich auch die Kunden, die bis zu diesem Schritt gekommen waren, zu keinem Zeitpunkt sicher sein durften.

Zum allem Überfluss datierte Google nun den Liefertermin bei erfolgreichen Bestellungen nach hinten: Bis zu 3 Wochen Lieferzeit werden angegeben, der fällige Betrag wurde aber bereits abgebucht.

Doch warum das Alles? Es scheint schier undenkbar, dass Google die selben “Fehler” macht, wie Apple. Oder handelt es sich womöglich gar nicht um Fehler?

Ein bekanntes Rezept: Nachfrage steigern

Böse Zungen sagen Apple nach, dass man den Wettbewerb künstlich manipuliere. Man wolle die Ressourcen absichtlich verknappen, um die Nachfrage und den damit einhergehenden Hype zu steigern – zur Gewinn- und Profit-Maximierung. Eben diese Vorgehensweise wird nun auch Google vorgehalten.

Nexus 4: Ausverkauft | Nachschub am: Unbekannt

Es scheint schwer nachzuvollziehen, dass Google nicht mit einem derartigen Ansturm gerechnet habe. Zumal die Preise auf ein Niveau gesenkt wurden, die selbst bei Mittelklasse-Smartphones als niedrig angesehen werden würde. Des Weiteren erfordert es viel Vorstellungsvermögen, dass ein Unternehmen, was praktisch das Halbe Internet unter seiner Fuchtel hat und durch einen Suchmaschinen-Dienst groß geworden ist, keine Server besitzt, die einem Besucher-Ansturm dieser Größe gewachsen sind.

Die Tatsache, dass Google keine offiziellen Statements herausgibt – beispielsweise wie viele Geräte zu Anfang verfügbar gewesen sind und wann genau mit Nachschub zu rechnen sei – heizen die Gerüchte und Diskussionen nur an. Daher ist es schwer zu glauben, dass der Suchmaschinen-Gigant nicht nach dem Muster operiert, was Apple bei dem Marktstart neuer Produkte vorgeworfen wird.

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Jannis Prieschenk       Jetzt kommentieren (0)     Zur Diskussion im Forum:

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