Der chinesische Handyhersteller Meizu ist bereits seit mehreren Jahren im Schatten der großen Hersteller tätig, allerdings nicht zuletzt deswegen, weil die Geräte dem entsprechenden iPhone-Modell sehr ähneln. Das MX2 muss sich allerdings auf dem Papier nicht vor der Konkurrenz verstecken, die Features halten locker im Highend-Bereich mit.
Meizu MX2 im Überblick
Das MX2 von Meizu brauch sich keinesfalls vor der Konkurrenz um iPhone und Co. verstecken – zumindest auf dem Papier. Im Inneren werkelt ein Quad-Core Chipsatz, dessen Kerne mit jeweils 1,6 GHz getaktet sind. Ihm stehen außerdem 2 GB RAM als Arbeitsspeicher zur Verfügung.
Das Betriebssystem wird von Google gestellt und heißt entsprechend Android. Meizu verwendet über Android 4.1 Jelly Bean allerdings noch seine eigene Oberfläche namens Flyme OS 2. Die Bedienung des MX2 erfolgt über einen 4,4 Zoll großen Touchscreen, der maximal 1.280 mal 800 Bildpunkte auflöst und damit in der Summe sogar eine höhere Auflösung als das iPhone 5 bietet.
Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel scharfe Kamera, die Front wird von einem weiteren Objektiv geziert, welches sogar Aufnahmen mit 720p schafft. Das rückwärtige Pendant nimmt selbstverständlich auch Videos in FullHD-Qualität auf.
Die standardisierten Features wie WLAN, GPS und HSPA+ fehlen auch beim Meizu MX2 nicht. In Deutschland ist das Gerät allerdings derzeit nicht verfügbar, ob es hierzulande überhaupt einen Marktstart geben wird bleib abzuwarten. Die Preise sind relativ passabel angesetzt und richten sich nach den jeweiligen Speichergrößen. Angefangen bei 314 Euro für das 16 GB-Modell über 377 Euro für die 32 GB-Variante bis hin zu 502 Euro für die größte Ausführung mit 64 GB internem Speicher. Dieser kann allerdings auch nicht via microSD-Karte individuell erweitert werden.
Meizu weiterhin mit Apple-Kopien?
In der Vergangenheit wurde dem chinesischen Handyhersteller mehrfach vorgeworfen die iPhone-Modelle von Apple zu kopieren, zumindest was das Design betreffe. Diese Stimmen können auch beim MX2 wieder laut werden, denn rein optisch erinnert das Gerät schon stark an eines von Apples Smartphones.
Insgesamt hat Meizu – zumindest in Europa – kaum einen Ruf, wenn überhaupt eher einen schlechten. Daher wird die Zukunft zeigen, wie erfolgreich man mit einer solchen Vorgeschichte, aber starken Geräte werden kann.
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Jannis Prieschenk
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