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Donnerstag, den 06.12.12 13:00

aus der Kategorie: TMobile, TopNews

Telekom-Panne: Spotify-Option nutzt doch das Datenvolumen

Der vor wenigen Wochen an den Start gegangene Telekom-Tarif Special Complete Mobil Music inklusive Spotify-Flat gehört zu den jüngsten Herbst-Highlights des magentafarbenen Telekommunikationsriesen. Das Hauptaugenmerkt, die Nutzung des Streamingdienstes ohne Belastung des Datenvolumens, bereitet nun jedoch Probleme und sorgt für verärgerte Kunden und Stress im Servicecenter.

Spotify ohne Datenverbrauch

Der  Special Complete Mobil Music inklusive Spotify-Musikstreamingflat soll sorgenfreien Musikgenuss ermöglichen, ohne das das oft recht magere Datenvolumen genutzt wird. Die Musikflat greift zwar auf das mobile Datennetz zu, verbraucht aber keinerlei Inklusivvolumen, so offeriert es zumindest der Werbeslogan der Telekom (wir berichteten). Ab sofort ist die Spotify-Option auch zu vielen Bestandstarifen zubuchbar (wir berichteten).

Verärgerte Kunden

Im hauseigenen Hilfe-Forum des magentafarbenen Anbieters und in anderen Fachforen häufen sich nun aber die Meldungen, dass Spotify doch das Inklusivvolumen angreife und innerhalb weniger Stunden zum völligen Verbrauch der inkludierten Leistung führt. So berichtet der Nutzer “claushage“: “Tja, ich habe gestern die Option gebucht, diese unter Dienste auch aktiviert [...]. Jetzt schaue ich auf pass.telekom.de und stelle fest, dass ich alleine heute 200MB verbraucht habe!!!”

Anderen Kunden geht es ähnlich, auch sie stellen einen deutlich erhöhten Datenverbrauch fest, der die recht mageren Inklusivleistungen innerhalb weniger Stunden komplett auffrisst. Oft erfahren betroffene Nutzer erst per Info-SMS der eintretenden Drosselung von dem Dilemma. Zwar gewährt auch die Telekom nach Verbrauch des Inklusivvolumens das weitere Surfen mit GPRS-Geschwindigkeit, oft gestaltet sich der Seitenaufbau aber sehr langsam oder ist gänzlich unmöglich. Hauptsächlich aber, widerspricht dies der Werbebotschaft der Telekom, die großflächig damit warb, dass der Spotify-Dienst unabhängig jeglicher Inklusivvolumina nutzbar sei.

Bildquelle Paperblog.com

Servicemitarbeiter sind informiert

Im Hilfe-Forum der Telekom wurde sich dem Problem bereits angenommen. Eine Mitarbeiterin rät dazu, eine Viertelstunde nach Buchung des Tarifes oder der Option das eigene Smartphone in den Offline-Modus zu versetzen oder komplett neu zu starten. Durch die Neueinbuchung im Netz soll sichergestellt werden, dass es zukünftig nicht zu einer Falschberechnung des Inklusivvolumens kommt.

Betroffene erhalten Hilfe

Betroffene Kunden, die bereits Volumenverluste beklagen müssen, sollten sich über die offiziellen Kontaktwege mit dem Servicecenter in Verbindung setzen und ihr Problem schildern. Berichten zufolge, scheint es eine kurzfristige Kulanzlösung zu geben, die eine Rückerstattung der fehlerhaft verbrauchten Inklusivvolumina bietet.

Vorsicht bei Datenanzeige im Smartphone

Als einzig verlässliche Nachweisquelle über den tatsächlichen Datenverbrauch sollten nur die Informationen im Kundenlogin herangezogen werden. Viele Smartphones bieten zwar eine bequeme Übersicht über das verbrauchte Datenvolumen, unterscheiden dabei aber nicht zwischen verbrauchswirksamer und verbrauchsunwirksamer Nutzung. Da auch beim Musikhören über den inkludierten Spotify-Dienst Datenvolumen verbraucht wird, dieses – zumindest regulär –  jedoch verbrauchsunwirksam ist, wird es im Zähler des Gerätes ebenfalls angezeigt.

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2 Kommentare zu Telekom-Panne: Spotify-Option nutzt doch das Datenvolumen

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  1. bullester schrieb am 13.12.2012 um 18:38

    Panne? Auch kurz vor Weihnachten glaube ich nicht an die Märchen aus diesem Hause.

  2. Das ist keine Panne, das ist ein Feature …

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