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Samstag, den 08.12.12 11:40

aus der Kategorie: TopNews

Smartphone-Trojaner räumt 36 Millionen Euro ab

Ganze 36 Millionen Euro konnten Internet-Kriminelle von europäischen Konten, davon 12 Millionen alleine von deutschen Konten, abräumen. Der Clou gelang durch einen Trojaner der in Kombination mit PC und Smarthone benutzt wurde.

Schon wieder Trojaner bei mTan-Verfahren

Diesmal gelang  den Tätern ein wirklich großer Coup. Insgesamt 36 Millionen konnten sie von europäischen Konten abheben. Dabei verwendeten sie einen kombinierten Angriff auf  PC`s und auf Smartphones. Die Internet-Kriminellen hackten das  zweistufige m-Tan Sicherheitsverfahren. Allein deutsche Konten wurden mit 12 Millionen Euro auf diese Weise belastet.

Zeus-Trojaner

Sechs deutsche Banken und deren Kunden, sowie Konten von Banken in Spanien, Niederlande und auch Italien waren betroffen. Die Cyper-Tätern benutzen den schon bekannten Zeus-Trojaner( wir berichteten), allerdings in diesem speziellen Fall als Doppel-Variante im Zusammenspiel mit dem PC und dem Smartphone, um über das mobile Tan-Verfahren Geldüberweisungen zu tätigen. Wahrscheinlich um bei den betroffenen Kunden nicht gleich auf zu fallen, wurden nur kleine Beträge zwischen einigen hundert Euro abgeräumt.  Trotzdem war es den Tätern auch möglich in Einzelfällen gleich Beträge bis 250.000 Euro einzustreichen.

Die Aktion nennt sich „Eurograbber“

Der Zeus-Trojaner wurde unter anderem per E-Mail oder durch präparierte Internetseiten auf die Computer der Opfer geladen. Die Schadsoftware konnte auf diesem Wege die wichtigen Zugangsdaten zum Online-Banking ausspähen.  Im Unterschied zum bisherigen Tathergang jedoch, schleusten die Kriminellen mit verschiedenen Tricks zusätzlich noch eine Variante des Trojaners auf die Smartphones der jeweiligen Opfer. Die Eurograbber-Aktion leitet bei einer für eine Überweisung genannten m-Tan einfach die Daten ab und weiter an die Täter.  Der Empfänger merkt davon in der Regel nichts.

Bankkonto steht offen

Nachdem die Schadsoftware alle Daten an die Täter übermittelt hatte, war es ein leichtes Zugriff auf die Konten zu erhalten. Der Zeus-Trojaner hat den Schutzmechanismus widerum leicht überwunden und die Konten freigegeben. Betroffen sind alle wichtigen Smartphone-und Tablet Betriebssysteme wie Android, Blackberry, Symbian oder auch Windows Phone.

Vorsicht ist geboten

Grundsätzlich sollten Nutzer von PC`s und Smartphone eine aktuelle Antiviren-Software installieren und diese auf jeden Fall regelmäßig aktualisieren. Nur so werden auch die neuesten Virensignaturen erfasst. Zudem sollte regelmäßig das Online-Konto überprüft werden auf unübliche Vorgänge. Ist ein Konto-Nutzer skeptisch, sofort die beteiligte Bank informieren.

 

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