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Handy verloren – was tun?

Der Verlust des eigenen Handys kommt heutzutage schon beinahe einer verlorenen ec-Karte gleich, insbesondere, wenn der treue Begleiter von zweifelhaften Zeitgenossen gefunden oder gar gestohlen wurde. Denn ähnlich wie mit dem Plastikgeld, so kann auch hier reichlich Missbrauch betrieben werden, der dem Besitzer neben jeder Menge Laufereien, Formalitäten und Ärger vor allem Kosten verursacht. Natürlich kann man sich relativ gut davor schützen, wenn man weiß, was zu tun ist und im Fall der Fälle einen klaren Kopf behält.

1.Vorbeugende Maßnahmen

Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen beginnen bereits nach dem Kauf des Handys und sollten eigentlich von jedem Besitzer auch beachtet werden. Spätestens aber, wenn die Koffer für den nächsten Urlaub gepackt werden, sind derartige Vorkehrungen unerlässlich.

a. Zu den größten Ärgernissen bei einem verlorenen oder gestohlenen Handy gehört der Verlust sämtlicher Kontakte, Termine, Mails und Rufnummern, ganz gleich, ob sie nun im Gerät selbst oder auf der SIM-Karte abgelegt sind. Ein Backup, eine Kopie oder eine Synchronisation mit dem PC (die meisten Handys bieten diese Funktion an) ist daher in regelmäßigen Abständen ein Muss.

b. Sofern das Handy die technischen Voraussetzungen bietet (GPS), sollte man gleich nach dem Kauf über Software zur Handyortung nachdenken. Solche Programme (z.B. „Phonetracker“ oder „Friends Pro“) gibt es als kostenlose Freeware im Internet.

c. Jeder Mobilfunk-Provider bietet eine spezielle Notrufnummer an, über die man seine eigene SIM-Karte schnell und unkompliziert sperren lassen kann. Zumindest im Urlaub sollte man diese Rufnummer immer griffbereit haben (z.B. in der Brieftasche).

d. Bei der Gelegenheit sollten auch noch weitere Angaben notiert werden, die im Notfall das Sperren erleichtern bzw. beschleunigen, denn auch beim Handyverlust kann Zeit gleich Geld bedeuten. Dazu zählen vor allem die so genannte IMEI-Nummer (im Inneren des Handys oder mit *#06# abrufbar), die eigentliche Nummer der SIM-Karte (meistens auf der Karte aufgedruckt) und wer sich im Online-Portal seines Providers angemeldet hat, sollte auch noch seine persönliche Kundennummer nebst Passwort notieren.

e. Für den Fall, dass man sein Handy wiederfindet oder auf anderem Wege zurückbekommt (z.B. Fundbüro, Rezeption) und das Gerät wegen falscher PIN-Eingabe blockiert ist, gehört schließlich auch noch die Super-PIN bzw. PUK-Nummer mit zu den wichtigen Notizen.

2.Nach dem Verlust

a. Schnelles, aber überlegtes Handeln hat nach dem Verlust des Handys oberste Priorität. Die Sperrung der SIM-Karte ist der erste und wichtigste Schritt. Viel hängt dabei davon ab, wie genau man sich an die vorbeugenden Maßnahmen gehalten hat. Da man im Falle eines Missbrauchs des Handys bzw. der SIM-Karte diesen Zeitpunkt nachweisen muss, gehört hier immer eine schriftliche Bestätigung (z.B. per Fax) dazu, mindestens aber ein glaubwürdiger Zeuge.

b. Der zweite Weg führt immer zur Polizei, selbst wenn nicht eindeutig klar ist, ob das Handy nun gestohlen ist oder nur verloren wurde. Damit ist man nicht nur den Behörden, sondern auch der Versicherung gegenüber auf der buchstäblich sicheren Seite (sofern man eine solche abgeschlossen hat).

c. In den Tagen nach dem Verlust sind natürlich alle Stellen abzufragen, bei denen das Telefon eventuell aufgetaucht sein könnte. Dazu zählen vor allem Fundbüros, Hotel-Rezeptionen oder auch Handy-Shops in der Nähe.

d. Wenn sich abzeichnet, dass das Handy wohl unwiederbringlich verloren ist, gilt es, alle Freunde, die Familie, die Arbeitskollegen und alle anderen Kontakte über den Verlust zu informieren. Das verhindert einmal weitere eingehende (vielleicht persönliche) Anrufe auf dem Handy und zugleich können so keine wichtigen Informationen wie beispielsweise Termine verlorengehen.

e. Falls ein neues Handy angeschafft werden muss, können alle Kontakte bei dieser Gelegenheit gleich über die neue Rufnummer informiert werden.

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