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Was ist UMTS?

aus der Kategorie: Lexikon

UMTS steht als Abkürzung für Universal Mobile Telecommunication System und beschreibt einen Mobilfunkstandard der dritten Generation. Mit UMTS sind Datenübertragungsraten von bis zu 14,4 Mbit/s möglich, wofür HSDPA Voraussetzung ist. Ansonsten sind mit UMTS Datenübertragungsgeschwindigkeiten von maximal 384 kbit/s möglich.

Viele multimediale Dienste und Sendeanlagen werden von UMTS erfasst und können über UMTS auf Mobiltelefonen, PDA`s oder auf Laptops via Surfstick genutzt werden. Dazu gehören:

- die Audio- und Videotelefonie
- der Zugang ins World Wide Web (WWW), zum Surfen im Internet und dem Aufraufen von Internetseiten
- Navigation von Kraftfahrzeugen und auch Fußgängern via Mobiltelefon oder PDA
- mediale Nachrichtendienste
- Versand und Empfang von E-Mails
- Prozessmanagement und Mobilität in umschlossenen Räumen
- Online Banking und E-Commerce
- ein Rückkanal für mobiles Fernsehen; DVB-H TV und IP-Datacast

HSDPA über UMTS wird von allen großen deutschen Mobilfunkbetreibern (E-Plus, Vodafone, O², T-Mobile) angeboten, so dass über UMTS DSL-ähnliche Datenübertragungsgeschwindigkeiten erreicht werden können.
Die tatsächlich erreichte Datenübertragungsrate hängt hierbei von der Fähigkeiten der jeweiligen Endgeräte des Nutzers ab. Die in Deutschland am meisten verbreitete Übertragungsrate ist die der HSDPA-Kategorie 6 und entspricht 3,8 Mbit/s, doch auch die HSDPA-Kategorie 8 ist an immer mehr Standorten in Deutschland verfügbar. Damit wird eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 7,2 Mbit/s erreicht.

Am 20. Mai 2010 hat die Bundesnetzagentur in Mainz die Versteigerung von Frequenzen für einen drahtlosen Zugang zum Netz für das Angebot von Telekommunikationsdiensten durchgeführt. Die Bundesrepublik Deutschland nahm für die 41 Frequenzblöcke insgesamt knapp 4,4 Milliarden Euro ein. An dieser Versteigerung beteiligten sich die vier großen deutschen Mobilfunkanbieter.

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