Montag, den 15.02.10 08:36

aus der Kategorie: Mobilfunk, Ratgeber & Tipps, Vermischtes

Mythos: Machen Handy-Strahlen impotent?

Häufig diskutiert und sobald es um die Nutzung eines Handys geht immer in aller Munde: Können die mobilen Begleiter tatsächlich das männliche Geschlecht in seiner Zeugungskraft, die Spermienanzahl oder gar in der Standfestigkeit des Gliedes beeinträchtigen oder gar verschlechtern? Wir haben mit uns an den Handy Mythos herangewagt und räumen mit falschen Gerüchten auf.

Haben Handy Strahlen auf das männliche Geschlechtsorgan einen negativen Einfluss?

Vorerst sei gesagt, dass die Strahlung eines Handys mit dem SAR-Wert bestimmt wird. Bezeichnet mit dieser Abkürzung ist die Erwärmung des Gewebes auf einer bestimmten Fläche, angegeben in Watt pro Kilogramm. Die Buchstabenkürzel stehen für “spezifische Absorptionsrate” (mehr zum SAR-Wert).

Da sich eine geringe Wärme bei der Verbindung des Handys mit dem nächsten Funkmasten bildet ist die Vorstellung, dass die Strahlung des Handys einen negativen Einfluss auf den männlichen Geschlechtsapparat nicht allzu abwegig.

Fakt 1: Handy-Strahlen sind definitiv nicht schädlich für die Standfestigkeit des männlichen Gliedes! Es ist in zahlreichen Studien und Experimenten auch nichts gegenteiliges bewiesen worden, sodass man auch von der wissenschaftlichen Seite aus davon ausgehen muss, dass es keine Einschränkung für die Länge bzw. die Intensität der Erektion durch Handy Strahlung gibt.

Fakt 2: Ebenfalls durch zahlreiche Studien abgesegnet ist, dass die Spermienanzahl auch bei häufig telefonierenden Menschen nicht besonders von dem Wert der durchschnittlichen Bürger, die kein Handy besitzen, abweicht.

Fakt 3: Aufgepasst: Es wurde mittlerweile vermehrt durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen, dass durch Handy-Strahlen die Spermienqualität abnimmt. Das bedeutet, die Bewegungsgeschwindigkeit und die Ausdauer mit der sich die männlichen Geschlechtszellen fortbewegen schlechter sind.

Wer 100 Prozent sicher gehen will sollte sein Handy an einem anderen Ort, als in der Hosentasche mit sich herumtragen. Schon ein Abstand von 30 cm genügt um der geringen Erwärmung durch die Handy-Strahlen entgegen zu wirken.


Jannis Prieschenk

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