Mittwoch, den 27.03.13 11:46

aus der Kategorie: Ratgeber & Tipps, SAT & TV

Polizei warnt: Gefälschte GEZ-Rechnungen im Umlauf

In Sachsen und Mittelhessen ereignete sich in der letzten Zeit ein großes Malheur. Kriminelle haben vermeintliche GEZ-Rechnungen angefertigt und diese an alle Haushalte versendet. Während normalerweise Fälschungen dieser Art direkt erkannt werden, handelt es sich hierbei um ein täuschend echtes Exemplar, wie auch die GEZ sowie die zuständige Polizei feststellen musste. Gefordert wird nach einer Umstellung des Zahlungssystem die Rundfunkbeiträge in Höhe von 53,94 Euro für die Monate April bis Juni 2013.

Kein korrekter Name und fehlende Adresse

Kleine, aber feinen Fehler weist dieser Brief dann doch auf. Demnach richtet sich dieses Schreiben „An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland“, wie es heißt. Da der Kunde seine Daten bei der Anmeldung angegeben hat, wäre eine entsprechende Anrede ein Muss, wie auch Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen bestätigt.

Beispielrechnung auf Webseite gezeigt

Ein weiterer Punkt, der nicht berücksichtigt wurde, ist die gleichbleibende Beitragsnummer, was logischerweise nicht möglich ist. Die Macher trieben es sogar so weit, dass sowohl ein maschinell angefertigter Überweisungsträger als auch ein Vordruck eines Antrages zur Befreiung der Beiträge mitsamt im Brief enthalten ist.

Um das Verwirrspiel aufzulösen, hat die Serviceabteilung der Beitragsabwicklung indessen einen Musterkopf als PDF auf der Webseite platziert.

Rundfunkbeitrag GEZ

Geld wird zurücküberwiesen

Nicht nur die Polizei ist den Kriminellen nun auf den Versen, auch das Bankkonto bei der Landesbank Berlin wurde gesperrt und überweist eingehende Beiträge zurück, sodass die Schäden gering bleiben. Um sich vor dem nervigen Aufwand jedoch schützen zu können, sollte bei auftretender Skepsis immer Kontakt zu dem Absender gesucht werden. Da die Straftäter unter Umständen extra für diesen Fall Kontaktadressen erstellt haben, wird geraten den direkten Kontakt zu dem zuständigen Unternehmen zu suchen. In diesem Fall hat die GEZ zum Beispiel mitgeteilt, dass Briefe dieser Art in den Papierkorb landen können.

Polizei sucht nach Hinweisen

Wie sich weiter herausstellte, teilten die Täter die Briefe persönlich aus, sodass die Polizei nun nach Zeugen sucht. Wer Hinweise bezüglich dieses Vorfalls hat, sollte sich selbstredend bei der Polizei in Hessen melden.


Niklas Hoffmeier

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