Dienstag, den 09.07.13 14:00

aus der Kategorie: Hardware

GlassUp: Datenbrille für 199 Dollar als sichere Google Glass Alternative

Heiß diskutiert: Zur Zeit in aller Munde und eines der kontroversesten Themen der mobilen und Tech-Szene, nicht zuletzt wegen des Themas Datenschutz und Usability – Google Glass macht von sich Reden und soll eine noch modernere vernetzte Zukunft bringen. Dabei schließen sich auch Andere diesem Konzept an.

Brille sendet einseitig

Anders als bei der Google Datenbrille kann das via Crowdfounding „indigogo“ gehostete Gerät „GlassUp“ des gleichnamigen italienischen StartUp Projektes keine Daten senden sondern nur empfangen.

Daten bleiben beim User

Der Datenschutz sollte deswegen nicht in Begeisterungsstürme verfallen, dürfte sich aber durchaus zugewandt zeigen. Doch das ist nicht der einzige Unterschied zum Google Projekt „Glass“. Die Brille der Italiener zeigt sich nicht wie sein Google Pendant eigenständig, sondern agiert als Upgrade zum Smartphone. Per Bluetooth-Pairing werden dabei Informationen über eingegangene E-Mails, Status Updates und SMS direkt in Sicht des Betrachters eingeblendet und nicht wie bei Google Glass auf einem separatem Bildschirm.

Quelle: indiegogo.com

Quelle: indiegogo.com

Funktionalität wächst weiter

Gleich geblieben ist hingegen die Steuerung: Über ein Touch-Pad an der Seite des Gestells lässt sich die Brille bedienen. Weitere Funktionen sollen folgen.

Das Projekt wird auch ohne Crowdfounding auf die Beine gestellt bzw. auf die Nase gesetzt werden können. Sollten sich Investoren melden wollen können diese unter www.indigogo.com ihren Teil zur GlassUp-Datenbrille beisteuern.

Echte Innovation

Was Google und weitere Hersteller hier spinnen wird das Netz der Zukunft weiter verändern. Ob dieses im Bereich Überwachung eben auch engmaschiger gestrickt sein wird, werden zukünftige Entscheidungen zeigen. Bisher sind Standorte, Bewegungsdaten, Vorlieben und verwendete Suchbegriffe bereits fester Bestandteil der Netzkultur – womit die Gesellschaft aber auch anfälliger für den Überwachungsstaat a lá US-amerikanischem „PRISM“ Programm wird.

Features im Video

Anders die Idee aus dem Süden Europas. Das Unternehmen zeigt sich im Bezug auf Datenschutz vorbildlich – ob das 199 Dollar teure Gerät damit auch in Puncto Wirtschaftlichkeit etablieren kann? Welche positiven Aspekte die Datenbrille für den Nutzer mit sich bringen könnte, zeigt das Video.


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