Donnerstag, den 11.07.13 09:36

aus der Kategorie: Mobilfunk, o2 News und Nachrichten

o2 setzt auf Mobilfunksignale per Litfaßsäule

Wie o2 im eigenen Blog berichtet, nahm die Telefónica Deutschland eine Mobilfunkstation in Betrieb, die von einer Litfaßsäule sendet. Der spanische Konzern feiert damit eine Premiere im Mobilfunk. Mit der Installation soll der erhöhte Kapazitätsbedarf der Bahnreisenden gedeckelt werden.

Station als Repeater

Die installierte Station dient als Repeater für Mobilfunkmasten und sendet empfangene Signale von Smartphones unter 5 Metern Höhe an eine Richtfunkanlage am Luisenplatz weiter. Ein Repeater agiert als Weiterleitung zu anderen Stationen  Viele  kennen vermutlich den heimischen Wlan-Repeater, der eine Ausweitung der Funkstärke von Wlan-Routern darstellt. Somit erhöht sich der Radius des Funknetzes und verspricht einen besseren bzw. erst möglichen Empfang.

Empfang verbessert sich

Ähnlich schreitet der Repeater im Fall von o2 für das Mobilfunknetz ein. Das Signal wird gebündelt und gefiltert sowie an die nächste vollwertige Funk-Station übertragen. Somit verbessern sich Qualität und Quantität der Meldezeichen.

quelle: blog.telefonica.de

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Kooperation mit Betreiber

Statt Moritz in der Litfaßsäule aus dem bekannten Kinderbuch verfilmten Kinderbuch von Erich Kästner, befindet sich in der in die Jahre gekommenen runden Plakatwand nun neuste Mobilfunk-Technik. o2 tauschte die alte Säule in Kooperation mit dem Betreiber der Werbefläche kurzerhand aus und setzte den neusten Standards gleichkommende High-End-Technologie ein.

Litfaßsäule als „Bi-Linguales-Sprachrohr“

Der Mobilfunk-Anbieter o2 macht somit den ersten Schritt in Richtung „Litfaßsäulen-Empfang“ – zuvor hatte sich noch kein Netzbetreiber mit dieser Idee arrangiert. Das veranlasst den Telefónica Konzern nun weitere Schritte in Richtung Prüfungen dieses Beispiels zu gehen. Wie o2 mitteilt werden derzeit  deutschlandweit weiter Säulen ausgelotet, die dem Beispiel bald folgen sollen.

Litfaßsäule durch Funktions-Entfremdung  „Bi-Funktional“

Interessant: Die Litfaßsäule wurde bereits 1854 von Ernst Litfaß erfunden und diente zur Verbreitung von Werbung – ob sich dieser im Grabe umdrehen oder den technischen Fortschritt bezüglich seiner „Annoncier-Säule“ begrüßen würde, vermag man wohl nur zu erraten. Immerhin werden dank o2 mit werberischer Gestaltungsmöglichkeiten und verbessertem Empfang nun gleich 2 Fliegen mit nur einer Klappe geschlagen.

quelle: blog.telefonica.de

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1 Kommentar zu o2 setzt auf Mobilfunksignale per Litfaßsäule

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  1. Michael schrieb am 18.07.2013 um 10:30

    Sie haben vergessen, die Stadt zu nennen. Ich vermute, dass es um München geht (dem Bild nach).

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