Donnerstag, den 26.09.13 15:45

aus der Kategorie: Apple iPhone, TopNews

Bis zu 735 Euro Gewinn: Das kostet das iPhone 5S und 5C in der Herstellung

Dass das Unternehmen Apple durch den Verkauf von iPhones Milliarden verdient ist nichts Neues. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die Preise für das iPhone 5S und iPhone 5C zwischen 599 und 899 Euro sehr teuer. Die Analysten von IHS isuppli haben nun die beiden neuen iPhones, um die Herstellungskosten der beiden Smartphones zu ermitteln.

Viele neue Teile in iPhones verbaut

Die Zerlegung von neuen Top-Smartphones wurde bereits bei älteren iPhone-Modellen gemacht um die  Herstellungskosten und Gewinnmargen von Apple zu ermitteln. Die Analysten von IHS stießen in die beiden neuen iPhones auf viele neue Bauteile, vor allem die Funktechnik (13 LTE-Bänder) und die Kameras wurden verbessert.

Herstellung kaum teurer als bei iPhone 5

Auch bei den neuen iPhones setzt Apple auf bekannte Lieferanten wie Qualcomm, Skyworks, RF Micro Devices und Avago. Der neue A7 Chip wurden von Konkurrent Samsung gefertigt. Trotz der gesteigerten Wertigkeit sind die Herstellungskosten nicht viel Höher als beim Vorgängermodell iPhone 5 mit 197 US-Dollar.

Foto ifixit.com

Foto ifixit.com

iPhone 5S Herstellungskosten bei 199 Dollar

Denn isuppli hat ermittelt, dass die Herstellungskosten für das iPhone 5S gerade einmal bei 199 US-Dollar (ca. 147 Euro) liegen. Im Preis inbegriffen sind bereits Montagekosten in Höhe von 8 US-Dollar. Zum Vergleich: Für das Galaxy S4 schätzt IHS die Herstellungskosten auf 236 US-Dollar. Für die gesamte Funktechnik haben die Experten einen Preis von 32 Dollar (23,70 Euro) ermittelt. Der neue A7-Chip soll 19 US-Dollar (14 Euro) kosten und der Preis für das Retina-Display wird auf 41 Dollar (30 Euro) beziffert. Für Kamera gibt isuppli einen Wert von 13 Dollar an und der Akku soll 3,60 US-Dollar kosten.

Aufpreis für größere Speichermodelle gering

Die Kosten für den eingebauten Flash-Speicher der 16-GB-Variante betragen 9,40 US-Dollar (ca. 7 Euro). Der Preis für den Speicher des 32-GB-Modell soll 18,80 US-Dollar (ca. 14 Euro) und für die 64-GB-Variante 29 US-Dollar betragen (ca. 21,50 Euro). Hier verdient sich Apple eine goldene Nase, denn für das größere Speichermodell fällt im Apple-Shop ein Aufpreis von 100 Euro an.

Bild: isuppli.com

Bild: isuppli.com

Kosten für iPhone 5C bei 173 US-Dollar

Die Kosten für die Bauteile des iPhone 5C sind mit insgesamt 166,45 US-Dollar etwas geringer als die des iPhone 5S mit 191 US-Dollar. Mit den Fertigungskosten in Höhe von 7 US-Dollar ergibt sich ein Gesamtpreis von 173 US-Dollar (ca. 128 Euro). Der Aufpreis für den Flash-Speicher mit  32 GB beträgt 9,40 US-Dollar und der Gesamtpreis somit knapp 183 US-Dollar (ca. 136 Euro).

kosten-iphone-5c

Apples Gewinnmarge bis zu 735 Euro

Berücksichtigt man lediglich den Kaufpreis der Einzelteile verdient Apple an jedem verkauften iPhone 5S 16 GB (im deutschen Apple-Shop) etwa 550 Euro, beim Verkauf des iPhone 5C sind es immerhin etwa 470 Euro. Bei den größeren iPhone 5S Speichermodellen liegt die Marge sogar bei 645 Euro (32 GB) und 735 Euro (64 GB). Beim iPhone 5C 32 GB ist sie mit etwa 565 Euro nicht ganz so hoch. Beispielrechnung: 899 Euro (Verkaufspreis iPhone 5S 64 GB) – 218,30 US-Dollar (ca. 161 Euro) = 738 Euro

Vertriebskosten und Entwicklungskosten nicht berücksichtigt

Bei den genannten Gewinnmargen sind weder die Entwicklungskosten noch die Vertriebskosten berücksichtigt, außerdem sind die iPhones ohne Vertrag in den USA billiger als in Europa. Alleine für den Fingerabdruck-Sensor soll das Unternehmen aus Cupertino an die Firma Authentee 356 Millionen Dollar überwiesen haben. Dennoch steht außer Frage, dass Apple auch mit dem Verkauf der neuen iPhones ein Milliardengeschäft macht.


Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur

Jetzt kommentieren (2)

Zur Diskussion im Forum: iPhone Forum

Tipp: Nur für kurze Zeit - Callya Freikarte oder o2 Freikarte oder BASE SIM-Karte oder Telekom Freikarte kostenlos bestellen!

2 Kommentare zu Bis zu 735 Euro Gewinn: Das kostet das iPhone 5S und 5C in der Herstellung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Profilbilder bei Gravatar
  1. suse schrieb am 03.10.2013 um 19:05

    selbst schuld wer für den schrott und fürs logo so viel kohle berappt.

  2. Matt57 schrieb am 03.10.2013 um 13:07

    Solche Aufstellungen finde ich extrem dämlich. Der letzte Satz verweist immerhin auf Entwicklungs- und Vertriebskosten, die man keinesfalls unterschlagen darf. Oder umgekehrt: Warum legt man nicht gleich die Rohmaterialien für die Fertigung der Einzelteile zugrunde? Da bleiben dann nur noch einige Cent übrig.

Startseite | Datenschutz | Impressum