Donnerstag, den 14.11.13 17:05

aus der Kategorie: DSL & Internet

Getgoods.de ist Pleite – Online-Händler beantragt Insolvenzverfahren

Das bei Schnäppchenjäger beliebte Online-Versandhaus Getgoods.de ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen ist Pleite und wird in Kürze einen Insolvenzantrag stellen.

Getgoods.de ist Pleite

In einem Newsletter an Partner teilte das Unternehmen heute mit: „…bedauerlicherweise müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass die getgoods.de AG kurzfristig Insolvenzanträge stellen wird. Es ist jedoch beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb vollumfänglich fortzuführen. Leider können wir Ihnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Details zum laufenden Verfahren geben.“

Online-Versandhaus zahlungsunfähig

Bereits am Vortag gab es an der Börse Pleitegerüchte der getgoods AG, nun haben sich diese offiziell bestätigt. Alle Rettungsversuche zur Abwendung einer Insolvenz sind laut dem Unternehmen gescheitert. Daher stellte die Getgoods AG mit Sitz in Frankfurt (Oder) kurzfristig Insolvenzanträge.

getgoods.deVertrieb von Mobilfunk- und IT-Technik

Unter www.getgoods.de vertreibt das im Jahr 2007 gegründete Versandhaus vor allem Mobilfunk- IT-Technik sowie Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Vor allem Mobilfunkkunden konnten sich hier zum günstigen Preis ein Handy ohne Vertrag- und SIM-Lock sichern.

Getgoods plante halbe Milliarde Euro Umsatz

Im vergangenen Kalenderjahr erwirtschaftete die Getgoods AG einen Umsatz von 402 Millionen Euro. In diesem Jahr war ein Umsatz von einer halben Milliarde Euro geplant. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 220 Mitarbeiter, davon 170 in Frankfurt (Oder) und 50 in der Hauptstadt Berlin.

Gründe für Getgoods Insolvenz unbekannt

Noch sind die Gründe der Getgoods Insolvenz unbekannt. Im dritten Quartal hatte GetGoods noch ein Umsatzplus von 81 Prozent gemeldet und zum Jahresende einen Gewinn angepeilt. Im Herbst 2012 hatte das Unternehmen allerdings Anleihen im Wert von 60 Millionen Euro auf dem Markt platziert. Analysten gehen davon aus, dass Getgoods die vereinbarten Quartalszinsen für die Anleihen nicht aufbringen konnte.

Wie der Geschäftsbetrieb genau forläuft ist bisher nicht bekannt. Weihnachtseinkäufer die auf Nummer sicher gehen möchten, sollten lieber bei der Konkurrenz von www.notebooksbilliger.de oder www.nullprozentshop.de einkaufen.


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