Dienstag, den 31.12.13 09:00

aus der Kategorie: DSL & Internet

Deutsche Post erhöht Porto für Briefe und Pakete zum 1. Januar 2014

Die Deutsche Post erhöht zum 1. Januar 2014 ihre Preise für Briefe, Einschreiben und Pakete. Die Bundesnetzagentur hatte bereits Anfang Dezember der zweiten Preiserhöhung binnen zwei Jahren zugestimmt.

Portoerhöhung für Standardbrief auf 60 Cent

Ab dem 1. Januar 2014 steigt das Porto für einen Standardbrief (bis 20 Gramm) von 58 auf 60 Cent. Erst vor einem Jahr hatte die Deutsche Post den Preis für den Standardbrief von 55 auf 58 Cent angehoben. Die neuen 60 Cent-Briefmarken sind schon seit Anfang Dezember in den Postfilialen vorrätig.

Zusatzmarken für ältere Briefmarken

Bereits erworbene Briefmarken behalten ihre Gültigkeit, müssen aber ab dem 1. Januar 2014 gegebenenfalls mit Zusatzmarken von 2 oder 5 Cent ergänzt werden. Dennoch wird die Post in der ersten Woche eine Auge zudrücken, sollten aus Gewohnheit Briefe falsch frankiert worden sein, hieß es.

Filiale der Deutschen PostPreiserhöhung auch bei Einschreiben

Während die Preise für eine Postkarte im Inland mit 45 Cent, für Kompaktbriefe bis 50 Gramm (90 Cent), Großbriefe bis 500 Gramm (1,45 Euro) und Maxibriefe bis ein Kilo (2,40 Euro) stabil bleiben, erhöhen sich auch die Preise für Einschreiben. Das Einschreiben Einwurf erhöht sich von 1,60 auf 1,80 Euro und das normale Einschreiben um zehn Cent auf 2,15 Euro. Einschreiben mit Rückschein verteuern sich ebenfalls um zehn Cent auf 5,75 Euro.

Pakete und Päckchen teilweise teurer

Des Weiteren werden für versendete Pakete und Päckchen innerhalb Deutschlands neun Cent mehr berechnet. Wird ein Päckchen (bis zwei Kilo) allerdings in der Postfiliale abgegeben, werden hier weiterhin 4,10 Euro fällig. Bei Paketsendungen ins Ausland verteuern sich die Preise ebenfalls je nach Entfernung und Gewicht bis zu 3,99 Euro. Nachsendeaufträge mit einer Laufzeit von sechs Monaten erhöhen sich von 15,20 auf 19,90 Euro. Ein Nachsende-Service für ein ganzes Jahr wird mit 24,90 Euro statt bisher 25,20 Euro etwas billiger.

Deutsche Post rechtfertigt Portoerhöhung

Auf der Webseite der Deutschen Post wird die Preiserhöhung wie folgt begründet: “Mit dieser Maßnahme will das Unternehmen trotz steigender Kosten und zunehmend schwierigerer Markterfordernisse auch zukünftig den erwarteten Qualitätsanspruch der Kunden im vollem Umfang gerecht werden.”

Portokosten zuvor 15 Jahre stabil

Für viele Verbraucher ist die erneute Preiserhöhung dennoch nicht nachvollziehbar. Vor der letzten Preiserhöhung am 1. Januar 2013 blieben die Portokosten über 15 Jahre stabil und wurden sogar zwischenzeitlich abgesenkt. Für Insider kommt die Portoerhöhung jedoch nicht unerwartet und sei auf den Rückgang privater Briefsendungen und der Konkurrenz wie Pin Mail oder der Mail Alliance zurückzuführen.

Doch trotz Mitbewerber und Preiskampf kletterte der operative Gewinn der Deutschen Post durch die letzte Portoerhöhung. In den ersten neun Monaten stieg dieser um 30 Prozent auf  866 Millionen Euro. Der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit machte die Sparte etwa ein Viertel des Konzernumsatzes von 40,5 Milliarden Euro aus. Durch die Portoerhöhung erwarten Analysten im kommenden Jahr einen Gewinnanstieg von Millionen Euro.


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