Sonntag, den 02.02.14 11:00

aus der Kategorie: DSL & Internet

Urteil: Spiele dürfen weiterverkauft werden – virtuelle Güter nicht

Nachdem der Europäische Gerichtshof in der vergangen Woche ein wichtiges Urteil in Bezug auf Konsolen fällte, ist nun ein weitere beachtlicher Entscheid getroffen worden. Im jüngsten Anliegen hat die EU entschieden, dass mobile Datenträger problemlos weiterverkauft werden dürfen. Unklar ist jedoch weiterhin die Situation bei virtuellen Gütern und Downloads.

Vorsicht bei Importgütern

Egal ob DVD, CD oder Blue-Ray. Verschiedene Medien, welche auf einem Datenträger gespeichert sind, dürfen vom jeweiligen Besitzer weiterverkauft werden. Das gilt für alle Länder innerhalb der EU, so der Gerichtshof. Laut einem passenden Bericht vom Online-Portal iRights.info gilt der Entschluss sogar für Exemplare, die seitens der Publisher für Wiederverkäufe gesperrt sind. Importgüter sollten aber nach wie vor mit Vorsicht genossen werden. Hier könnten Klauseln in den Nutzungsbedingungen für Schwierigkeiten sorgen.

Entwickler verbauen Hürden

Weitere Risiken sind in den Datenträgern an sich zu finden. So bauen manche Entwickler bewusst Hürden ein, um die Weitergabe zu erschweren. Spiele funktionieren dann nur mit einem Account oder müssen vorher mit entsprechenden Daten aus dem Netz freigeschaltet werden.

2 games flatrate eaNutzer sollten Software-Verkauf verzichten

Umstritten bleiben Software-Downloads von Spielen. Ein erstes Urteil befürwortete kommerzielle Absichten beim Handel mit heruntergeladenen Modulen. Im Einzelfall müssen aber trotzdem Richter entscheiden, da Publisher ihre Dienstleistung nicht als reine Software deklarieren können. Manche User bewerten diese nach einer Mischung aus Musik, Bildern und Text. Benutzer, die es nicht zwangsläufig auf einen Rechtsstreit anlegen möchten, sollten zunächst keinen Software-Verkauf anstreben.

Virtuelle Güter bleiben verboten

Als letzten Punkt werden Accounts, die in Verbindung mit entsprechenden Spielen stehen, behandelt. Publisher verbieten den sowohl den Verkauf ihrer virtuellen Güter, als auch den dazugehörigen Accounts. Entwickler müssen sich damit zunächst abfinden. Hierzu konnte keine einheitliche Rechtssprechung erzielt werden.


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