Donnerstag, den 13.02.14 17:30

aus der Kategorie: Android, Apps, Ratgeber & Tipps

Datensammlung: Android-Apps die Rechte entziehen

In der Vergangenheit hat Mobilfunk-Talk bereits über die Spionage von Apps berichtet. Im eigenen Interesse sollte jeder Nutzer prüfen, ob er Apps die Rechte entzieht.

Sammelwut nach Daten

Im heutigen Zeitalter der Technik wissen die meisten Personen um die Sensibilität der Daten. Die Sammelwut nach Daten ist groß. Über Smartphones und Tablets ist dies problemlos möglich. Neben Standort-Daten können weitere sensible Informationen direkt vom Hersteller ausgelesen werden. Über Apps ist dies noch einfacher möglich. Die NSA nutzt populäre Spiele, um an Nutzerdaten zu gelangen.

Anreicherung der Daten

Daten über Kunden werden in Profilen gespeichert und stetig angereichert. Diese Profile sind äußerst aussagekräftig. Sind und Zweck dieser Profile ist die nutzergerechte Werbung. Je zielgerichteter diese ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Kaufes. Leider sind diese Infos auch für andere Zwecke nutzbar. Aufenthaltsorte lassen sich polizeilich bestimmen, Geheimdienste können gezielt spionieren.

Android

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Hilfe: Apps die Rechte entziehen

Es gibt einfache Wege, Apps in die Schranken zu weisen. Oftmals verlangen Android-Apps mehr Rechte, als sie eigentlich benötigen. So möchte die “Taschenlampen-App” gern den Standort des Nutzers wissen, was für eine “Beleuchtung des Weges” nicht nötig ist. Es ist durchaus sinnvoll, den Apps die Rechte zu entziehen.

Vor der Installation der App sollte sich jeder Kunde genau durchlesen, worauf die App gern zugreifen möchte. Benutzer einer älteren Android-Version bis 4.3 konnte man Rechte einzeln entziehen. Konsequenterweise sollte man zu neugierige Apps nicht erst installieren.

Android-ID neu vergeben

Um installierten Apps nachträglich die Rechte zu entziehen, benötigt man Root-Rechte. Mit Admin-Rechten lässt sich dies in mancher App bewerkstelligen. Eine einfache Art und Weise seine Daten zu schützen wäre die Initiierung einer neuen Android-ID und Vergabe eines neuen Zugangs.

Eine neue Android-ID wird genau dann initiiert, wenn das Endgerät zurückgesetzt wird. Diese Lösung ist jedoch nur dann besonders nützlich, wenn das Googlekonto erneuert wird. Die Einstellungen des Endgerätes lassen sich durch Apps von dritten Anbieter wie beispielsweise Appmonster sichern und wiederherstellen.

Über die “Macht der mobilen Apps” hat Mobilfunk-Talk in einem Ratgeber zum Thema Datenschutz bereits berichtet.


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