Freitag, den 14.02.14 09:29

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o2/E-Plus-Fusion: Mögliche Shop-Schließungen sorgen für Kritik

Die Fusion von o2 und E-Plus ist ein viel diskutiertes Thema. Nachdem die Aktionäre von o2 die Finanzierung genehmigten, wurden erste Details bekannt. Mögliche Shop-Schließungen sorgen für massive Kritik.

Harter Sparkurs befürchtet

Am Rande der außerordentlichen Mitgliederversammlung von Telefónica in München wurden erste Details bekannt. Die Wirtschaftsprüferfirma Pricewaterhouse Coopers legte ein Gutachten vor, aus welchem die nötigen Sparmaßnahmen hervorgingen. Die Bündlung der Synergien muss sich finanziell für das neue Unternehmen wiederspiegeln.

600 Shops nach Fusion in Gefahr

Aus dem Gutachten geht hervor, dass 600 Shops beider Unternehmen geschlossen werden sollen. Ach die Budgets werden drastisch gekürzt. Noch in diesem Jahr sollen 10,5 Millionen Euro gespart werden. In den Verwaltungen von E-Plus in Düsseldorf und Telefónica müssen bis 2018 404 Millionen Euro eingespart werden. Im kommenden Jahr sollen schon knapp 80 Millionen Euro gespart werden, danach mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr.

o2 - eplusEntlassungen von Mitarbeitern folgen

Um den gewaltigen Synergieeffekt von 5 Milliarden Euro bis 2019 zu erreichen, sind weitere Maßnahmen nötig. Die Zusammenlegung von Geschäftsbereichen wird einen Abbau von Mitarbeitern zur Folge haben. E-Plus beschäftigt derzeit 4000 Mitarbeiter, Telefónica 6000. Über die Anzahl der Entlassungen kann nur spekuliert werden. Ein großes Budget für

Scharfe Kritik im Internet

Die Kritik im Internet bezüglich des harten Sparkurses ist sehr groß. Ob gerechtfertigt oder nicht, die Nutzer sind sehr kritisch im Umgang mit dieser Situation. Sparmaßnahmen sind die logische Folge einer Fusion, jedoch besitzt der Kunde eine nicht zu unterschätzende Macht.

Stellungnahme von o2

o2 nahm zum Thema Stellung und äußerte sich wie folgt: “Die Spekulationen in den Medien beziehen sich auf ein externes Gutachten, das im Rahmen des Über­nahme­prozesses erstellt wurde. Dies ist gesetzlich bei einem Über­nahme­prozess vorgeschrieben. Die Informationen dieses Gutachtens basieren auf Industrie-Erfahrung des Gutachters sowie allgemeinen Unter­nehmens­informationen. Es gibt derzeit keine Entscheidungen zu einem Shopabbau oder ähnlichen Maßnahmen. Wir erwarten das sogenannte Closing für Mitte des Jahres.”

Spannung bleibt erhalten

Die Spannung bleibt vorerst bestehen. Die EU muss sich zur Fusion noch äußern, bis Mai hat die Kommission dazu Zeit. Bis dahin wird es reichlich Gesprächsstoff geben, weitere Details werden sicherlich nach und nach bekannt werden.


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4 Kommentare zu o2/E-Plus-Fusion: Mögliche Shop-Schließungen sorgen für Kritik

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  1. L... schrieb am 14.05.2014 um 19:09

    Ich habe einen Vertrag abgeschlossen mit O2 für DSL und Festnetz. Bezahle jetzt für vier Wochen. ABER ich habe bis heute KEINE Telefonnummer bekommen. Wenn ich in Chat wie schon bereits zweimal danach fragte, sie schreiben mir zurück was für Nummer?

  2. Mister79 schrieb am 14.02.2014 um 12:28

    Wie lächerlich… Wie lächerlich einige sich aufregen. Was soll O2 denn tun? Gucken wir nur mal in meiner Region, Centro Oberhausen, dort tanzt der O2 Shop direkt neben dem EPlus Shop. Was soll jetzt gemacht werden? 2 O2 Shops direkt nebeneinander? Nehmen wir das RRZ in Mülheim, hier tanzt ein ganz kleiner Eplus Laden der nicht größer ist als mein Hausflur, 3 Geschäfte weiter tanzt der O2 Laden. Sollen hier auch 2 O2 Geschäfte fast nebeneinander am laufen gehalten werden?

    Was glaubt Ihr was mit einigen Kabelshops passieren wird? Vodafone wird auf kurz oder lang die Vermarktung in die Voda Shops legen. Hier sollte der doch so kritische Kunde mal sein Auge drauf werfen. War mit Arcor doch ähnlich.

    Die Schreibwiese dieses Beitrags ist auf Klicks ausgelegt und auch genau so geschrieben. Hier gibt es eigentlich nichts worüber man sich aufregen könnte.

    • Andreas Voigtmann schrieb am 14.02.2014 um 14:32

      Hi Mister,

      die meisten beschweren sich grundsätzlich, da hast Du vollkommen Recht. o2 trifft keine Schuld. Das sind normale betriebswirtschaftliche Entscheidungen, zu verschenken hat niemand etwas :). Der günstige Preis von o2 geht teilweise zu Lasten der Mitarbeiter. Schönes WE

      • Mister79 schrieb am 14.02.2014 um 15:59

        Da stimme ich zu, der günstige Preis geht auf die Kosten der Mitarbeiter aber der teure Preis der Telekom wohl auch. Denn welcher Konzern möchte denn gerade Mitarbeiter entlassen? Wie und ob Betriebsbedingt oder über Abfindungen usw steht auf einem ganz anderen Blatt. Es geht hier gerade ganz allein um den “günstigen” Preis der Telekom welcher trotzdem auf Kosten der Mitarbeiter wohl noch nicht hoch genug ist. Was ist mit der deutschen Bank? Postbank? Die Fusion kosten beide Seiten Mitarbeiter und zwar im Back Office da die Postbank eine Pfändungsabteilung hat und die Deutsche Bank auch. Beide Abteilungen zusammen sind aber trotzdem zu groß, Nachlass oder Produkteröffnungen usw. Alles das gleiche, wie kritisch wird das denn betrachtet? Ich lese da kaum etwas drüber aber der Aufhänger O2 und Eplus sorgt wohl gerade für viele Klicks und wird an jeder Ecke negativ beschrieben. Von den Vorteilen wird kaum berichtet.

        Somit auch von mir ein schönes Wochenende…

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