Samstag, den 15.02.14 14:30

aus der Kategorie: DSL & Internet

Illegaler Online-Drogenhandel: Utopia wieder geschlossen

Utopia ausgehebelt – Gerade mal eine Woche konnte sich die illegale Darknet-Seite Utopia im Netz halten. Dabei war es egal, auf welche Art von illegaler Heeler-Ware es die Kunden abgesehen hatten. Die Utopia Seite wurde und konnte nur im sogenannten anonymen Darknet realisiert werden, da der Handel mit heißen Waren natürlich nicht offiziell geduldet wird.

Online Drogenhandel Utopia aufgeflogen

Die virtuellen Regale des illegalen Online-Heelers Utopia boten Kriminellen das gesamte Repertoire an illegalen Waren: Neben Daten gestohlener Kreditkarten, gefälschten Ausweispapier oder Schusswaffen wurde nahezu alles feil geboten, was das kriminelle Herz begehrt.

Nachfolger von Silk Road

Nachdem im Oktober letzten Jahres das Drogen Portal “Silk-Road” geschlossen wurde, klaffte eine entsprechende Lücke in den Büchern der kriminellen Geschäftemacher. Utopia sollte diese Lücke schließen. “Silk Road” bot über lange Zeit eine Plattform für kriminelle Machenschaften, wegen derer sich der 29-Jähriger derzeit vor einem US-Gericht verantworten muss.

Utopia

Ermittler nehmen Betreiber in Gewahrsam

Den niederländischen Betreibern werden Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, ferner gewerbsmäßiger Computerbetrug und die Gründung einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Die Ermittler, ebenfalls aus den Niederlanden, hatten die Machenschaften der Onlineshops “Black-Market-Reloaded” und eben Utopia aufgedeckt.

BKA bestätigt deutsche Mittäterschaft

Wie Bild Online berichtet, befindet sich auch ein Deutscher aus Bad-Nauheim unter den Verdächtigen. Die Beamten konnten ein prall gefülltes Bitcoin-Konto mit einem Real-Wert von etwa 500.000 Euro mit dem Täter in Verbindung bringen. Laut BKA ist davon auszugehen, das sich der Tatverdächtige  auch einem niederländischen Gericht stellen muss.

BSI sicherheitscheckKunden blieben anonym

Das “Darknet” beschreibt einen rechtsfreien Raum im Internet. Die Internet-User verschlüsseln, beziehungsweise anonymisieren ihre Daten, indem Sie über Server auf dem gesamten Globus verteilt springen. Die IP-Adresse des eigentlichen Nutzers lässt sich so am Ende nicht mehr nicht ausfindig machen.

Es gibt jedoch die Möglichkeit, versandte Datenpakete abzugleichen um so Start und Ziel auszumachen. Dieses Verfahren ist im Allgemeinen jedoch sehr aufwändig und kostenintensiv.


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