Dienstag, den 18.02.14 17:12

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1&1: Weiterhin “nur” Wiederverkäufer der Netzbetreiber

1&1 bleibt nach Angaben von Chef Ralph Dommermuth weiterhin Reseller der Netzbetreiber. In der Zukunft stehen 100 Mbit und IPTV auf dem Plan, eigene Netze stehen nicht zur Diskussion.

1&1: Kein eigenes Netz

In einem Interview mit der “Welt am Sonntag” gab 1&1 CEO Ralph Dommermuth bekannt, auch zukünftig kein eigenes Netz bauen zu wollen. Dank neuer Technologien ist der Ausbau deutlich günstiger und einfacher möglich, jedoch gäbe es diesbezüglich keinerlei Pläne.

1&1 bleibt weiterhin als Wiederverkäufer aktiv, an dieser Rolle wird sich nichts ändern. Der Anbieter kauft sich bei den Netzbetreibern ein und bietet Dienste unter eigenem Namen an. Diese Dienste können variabel angepasst und “veredelt” werden.

1&1 für Zukunft gerüstet

Chef Dommermuth sieht sein Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Angst vor den Kabelanbietern habe er nicht, auch wenn diese Unternehmen derzeit am schnellsten wachsend sind. Die möglichen Datenraten liegen jenseits von DSL und VDSL und sind eine echte Bedrohung für die klassischen DSL-Anbieter. Auch finanziell sind Kabelanbieter weniger stark belastet, da diese über ein eigenes Netz verfügen und sich so die Kupferader nicht beim Endkunden kostenpflichtig anmieten müssen.

1 und 1100 Mbit Anschlüsse geplant

Die Bandbreiten für VDSL werden dank Vectoring in naher Zukunft 100 Mbit/s betragen können. Dommermuth hofft, so Kunden zurückgewinnen zu können. Eigene Fernsehangebote auf Basis IPTV sind für die Zukunft ebenfalls geplant. Der Trend geht immer mehr zu Kombiangeboten aus einer Hand: Telefon, Internet und Fernsehen. Bisher bietet 1&1 nur Video-on-Demand an.

E-Plus neuer Partner

Bisher baute 1&1 im Mobilfunkbereich auf den Provider Vodafone. Eine Kooperation mit E-Plus im alten Jahr wird die Situation etwas auflockern. Mit ersten Verträgen können Privat- und Geschäftskunden in der zweiten Jahreshälfte rechnen. Bis dahin erfolgt die Integration des Netzbetreibers. Interessant wird es durch die mögliche Fusion von o2 und E-Plus. Der Preisdruck würde sich auf Vodafone immens erhöhen.

Zugriff auf Glasfaser

Im Bereich DSL  hat 1&1 die Möglichkeit, sogar auf Glasfaseranschlüsse zugreifen zu können. Bisher realisiert der Anbieter sein Portfolio über das Netz der Telekom. Ein neuer Vertrag mit QSC ermöglicht im Laufe des Jahres sogar den Zugriff auf Glasfaser und das ohne eigene Investition.

Details zu Angeboten aus Mobilfunk und DSL erhalten sie unter www.1und1.de


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