Donnerstag, den 27.02.14 14:55

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Telegram: “Sicherer” WhatsApp Konkurrent legt stark zu

Seit der Übernahme von WhatsApp scheiden sich am einst so beliebten Messenger die Geister. Konkurrenten gibt es zahlreiche, viele Messenger möchten den Primus gern vom Thron stoßen. Neben der WhatsApp-Alternative Threema stürmt vor allem der Messenger Telegram die Download-Charts.

Messenger-Alternative Telegram

Wer WhatsApp den Rücken kehrt, hat die Qual der Wahl. Telegram punktet derzeit mit vielen Downloads. Die Alternative ist kostenlos und galt als sicher. Die Macher werben mit dem Slogan “Superschnell, simpel, sicher und kostenlos“. Das Geschäftsmodell macht informierte Leser stutzig: Kostenlos und ohne Werbung. Mittlerweile nutzen über 10 Millionen Nutzer Telegram.

Sicherheit wird kritisiert

Telegram wirbt mit einem sicheren System, dank einer End-to-End Verschlüsselung und “Secret Chat”. Mit Hilfe eines Timers können Nachrichten so beim Empfänger automatisch gelöscht werden. Doch wie sicher ist die WhatsApp-Alternative wirklich?

Telegram MessengerTelegram: Sicherheit kritisch eingestuft

In einem Test von Stiftung Warentest schnitt Telegram nicht gut ab (kritisch), jedoch etwas besser als WhatsApp (sehr kritisch). Die Verschlüsselung müsse explizit ausgewählt werden, nur dann funktioniere der “Secret Chat”. Die Adressbucheinträge werden ohne Zustimmung der Nutzer oder betreffenden Personen einfach gespeichert. Andere Daten werden jedoch nicht an Dritte übermittelt.

Telegram beweist Sicherheit

Die russischen Macher von Telegram sind von der Sicherheit des eigenen Protokolls absolut überzeugt. Um dies auch der Allgemeinheit zu beweisen, veranstalten Sie einen Wettbewerb. Jeder der es schafft eine Nachricht zu entschlüsseln, erhält 200000 Dollar.

Sicher – aber Datenkrake?

Wie sich die App finanziert, erregt erste Gemüter. Die Intention des Geschäftsmodels wird erst nach und nach aufgeklärt werden. Die Telegram LLC finanziert das Projekt nicht durch einen Kaufpreis oder gar Werbung im Messenger. Auch wenn der Messenger sicherer als WhatsApp ist, erscheint die Finanzierung über Nutzerdaten logisch. Daten aus Adressbüchern können ausgewertet und analysiert werden.

Die Macher sind Mitgründer des größten russischen sozialen Netzwerkes und sehen das Projekt Telegram als “Non-Profit-Projekt”. Die Finanzierung erfolge bisher angeblich aus den Gewinnen des Netzwerkes.

Wer wechselt wirklich?

Der momentane Hype um WhatsApp wird sich legen. Betrachtet man Umfragen und stöbert durch Foren, erkennt man schnell einige Dinge. Die Masse der Nutzer sucht Alternativen und probiert vieles aus. Gerade kostenlose Alternativen werde so häufiger geladen, als kostenpflichtige. Schlussendlich ist für Messenger immer die Anzahl der aktiven Nutzer entscheidend. In Zukunft wird sich zeigen, welcher Konkurrent die meisten Nutzer nachhaltig aktiv binden kann.

In einem Artikel zur Wechselwilligkeit zeigte Mobilfunk-Talk auf, dass anhand der aktiven Nutzerzahlen theoretisch fast jeder Nutzer von WhatsApp auch bei Facebook angemeldet ist. Im Januar verwiesen Facebook auf 27 Million aktive Nutzer und WhatsApp auf 30 Millionen.

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1 Kommentar zu Telegram: “Sicherer” WhatsApp Konkurrent legt stark zu

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  1. Seppo schrieb am 27.02.2014 um 22:24

    Threema läßt sich blöd aussprechen, Telegram ist da besser! Und genau deswegen werden sich die meisten dafür entscheiden auch wenn es wieder einmal nur halb so gut ist wie Threema aber das blickt wieder nur mal keiner!

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